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Gegner setzen auf Kampfkandidatur

AfD-Fraktionschef Gögel muss um Nominierung im Landtagswahlkreis Enz bangen

Baden-Württembergs AfD-Fraktionschef Bernd Gögel ist der prominenteste Politiker der AfD im Kreisverband Pforzheim/Enz. Doch parteiinterne Gegner im Wahlkreis sägen am Stuhl des 65-jährigen Abgeordneten.

Tag der Wahrheit: Bernd Gögel muss an diesem Donnerstag um die erneute Nominierung als Landtagskandidat im Enzkreis bangen. Parteiinterne Gegner schicken Alfred Bamberger, Vorsitzender des AfD-Kreisverbandes Pforzheim, ins Rennen. Foto: Uli Deck/dpa

Showdown im Schützenhaus: In einer gutbürgerlichen Gaststätte auf dem Pforzheimer Haidach entscheidet sich an diesem Donnerstag das politische Schicksal von Baden-Württembergs AfD-Fraktionschef Bernd Gögel.

Der ehemalige Landesparteichef aus der Enzkreis-Gemeinde Tiefenbronn mag das prominenteste Mitglied des AfD-Kreisverbandes Pforzheim/Enz sein, die erneute Nominierung des 65-jährigen Speditionsunternehmers zum Landtagskandidaten im Wahlkreis Enz ist dennoch gefährdet. Gögels Problem: Er gilt als gemäßigt.

Duell im Schützenhaus

Und so kommt es im Pforzheimer Schützenhaus voraussichtlich zu einem Duell zwischen dem vergleichsweise moderaten Gögel und einem bekannten Rechtsaußen: Pforzheims AfD-Kreissprecher Alfred Bamberger hat seine Kampfkandidatur angekündigt. Der Diplom-Informatiker gilt als einer der führenden Köpfe der Partei in ihrer Hochburg Pforzheim – und als Vertrauter von Gögels Intimfeind Dirk Spaniel.

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