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Jahresrückblick

Als der Pforzheimer Corona-Arzt Weerawarna noch Zeit hatte

Im März nahm das Siloh-Klinikum in Pforzheim Covid-19-Patienten aus dem vom Coronavirus früh und hart getroffenen Frankreich Frankreich auf - inzwischen ist Pforzheim selbst längst ein Hotspot der Pandemie geworden.

Nachbarschaftshilfe: Auf dem Dach der Siloah-Klinik in Pforzheim nehmen am 24. März Kollegen von Corona-Chefarzt Thushira Weerawarna einen schwer erkrankten Covid-19-Patienten in Empfang. Foto: Daniel Streib

Der 24. März 2020 bringt Pforzheim einen eiskalten Morgen mit strahlend blauem Himmel. Thushira Weerawarna (52) steht auf dem Dach des Siloah-St.-Trudpert-Klinikums, zieht seinen Arztkittel zu und blick ungeduldig Richtung Westen. „Es macht mich generell wahnsinnig zu warten, all die kostbare Zeit“, sagt der Chefarzt.

Weerawarna ist der Corona-Beauftragte des Klinikums und in den Wochen zuvor hat er eine hermetisch abgeriegelte Intensivstation nur für Covid-19-Patienten aufgebaut und Beatmungsschulungen organisiert.

Vor knapp einer Woche hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer viel beachteten Rede von der größten Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg gesprochen. Seit zwei Tagen gibt es einen „Lockdown“, Masken trägt in der Öffentlichkeit noch kaum jemand. Der überwiegende Großteil der Corona-Plätze ist zu diesem Zeitpunkt leer.

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