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Großes Interesse bei Investoren

Am Güterbahnhof West in Pforzheim soll Kreativ- und Kulturareal entstehen

Nur Wohnbebauung ist der Stadt Pforzheim zu wenig, wenn es um den ehemaligen Güterbahnhof West geht. Das große Innenstadtgelände wird seit über zehn Jahren als Teil einer sogenannten Kreativachse gesehen. Es soll Platz für Kreativwirtschaft, Kleingewerbe und Wohnen rund um eine in diesem Sinne genutzte denkmalgeschützte, quartiersprägende Sheddachhalle bieten.

Entwicklungspotenzial mit Kleingewerbe: Der ehemalige Güterbahnhof West mit der denkmalgeschützten Sheddachhalle (rechts) steht zum Weiterverkauf. Foto: Edith Kopf

Rund 15.000 Quadratmeter in bester Kernstadtlage sollen noch in diesem Jahr den Besitzer wechseln. Dies bestätigt Mathias Gürbüz, der vor fünf Jahren gemeinsam mit anderen das Areal des ehemaligen Güterbahnhofs-West gekauft hat. Aktuell seien 15 Investoren an dem Gelände interessiert. Jetzt komme es nur noch auf das Schadstoffgutachten an. Wenn der festgestellte Sanierungsaufwand im sechsstelligen Bereich bleibe, stehe einem Notartermin nichts mehr im Wege, sagt der Immobilienkaufmann.

Fast nichts mehr, muss hier nachgeschoben werden. Denn das Gelände ist nicht für jede Bauidee gut. Pforzheims Stadtplaner beschäftigen sich seit 2009 mit der stattlichen Fläche zwischen Nordstadtbrücke und Anshelmstraße. Durchgängiger Tenor dabei ist, dass der fußläufig von der Innenstadt entfernte Baugrund als Kreativ- und Kulturareal entwickelt werden soll.

Pforzheim hätte Vorkaufsrecht gehabt

Ungeachtet dessen, hat die Stadt nicht zugegriffen, als die Bahn den Güterabfertigungsbereich auf den Markt brachte. Pforzheim hätte ein Vorkaufsrecht gehabt. Stattdessen sah die Pforzheimer Firma Eoos ihre Chance. Dabei sei es ab 2015 zunächst lediglich darum gegangen, das Gelände zu entwickeln, erläutert Geschäftsführer Gürbüz.

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