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Mediziner in der Klemme

Kreuzimpfung gegen Corona empfohlen: Pforzheims Hausärzte beklagen Telefonterror

Während Pforzheim weiter beim Impfen versagt, wird die Lage immer angespannter. Das Mobile Impfteam hat immer weniger Erfolg. Und nun schlagen auch noch die Mediziner Alarm.

Wieder mal Chaos: Aus Verzweiflung hatte Nicola Buhlinger-Göpfarth im Mai eine Großimpfung durchgeführt. Nun sorgt sie sich um die Zweitimpfung. Foto: Christoph Schmidt picture alliance/dpa

Es klingt wie ein kleines Wunder, das die evangelische Johannesgemeinde da am Mittwoch verkündet hat: 140 Impflinge hatte das Mobile Impfteam mit dem Wirkstoff von Astrazeneca für die Erstimpfung versorgt. Und Frank Burghardt, Leiter der evangelischen Kirchenverwaltung, ist sich sogar sicher: „Es wären bestimmt 160 geworden, wenn wir noch eine Stunde länger hätten impfen können.“ Seitdem muss sich Burghardt eine Frage immer wieder anhören. Wie war das möglich?

Gegenwärtig herrscht in Pforzheim vor allem eines: Impfchaos. Hausärzte klagen über regelrechten Telefonterror. In der Stadt mit der landesweit niedrigsten Impfquote bleiben tausende Dosen Astrazeneca liegen. Auch das Mobile Impfteam wird sie kaum los.

Nur zwei Tage, bevor der Impfgeist in die Protestanten gefahren ist, hatte er um die Studierenden der Hochschule einen großen Bogen gemacht. Nur zehn Menschen hatten sich dort dem Piks gestellt.

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