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Führung durch Wälder im Enzkreis

Auf der Suche nach „Krause Glucke“ und Co: Experte gibt Tipps zum Pilzsuchen

Mit einem extrem trockenen Sommer verspricht 2020 kein gutes Pilzjahr zu werden. Ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt. Ein Pforzheimer Pilzexperte zeigt, wo „Krause Glucke“ und co stehen.

Guter Fund: Hagen Hesse zeigt den Teilnehmern seiner Pilzführung stolz die voluminöse „Krause Glucke“, ein leckerer Speisepilz Foto: Jürgen Peche

An der Käfersteige wischen dem Pforzheimer Stadtteil Würm und Tiefenbronn gelingt Hagen Hesse ein brillanter Fund. Standorttreu wächst hier die „Krause Glucke“, ein wuchtiger, ergiebiger Pilz. Mit der Konsistenz von Bandnudeln lässt er sich mit Zwiebeln und Sahne zu einem aromatischen Gericht verarbeiten, schwärmt Hesse. Jeder seiner Begleiter bekommt ein Stück des Pilzes ins Körbchen und Hesse strahlt über den gelungenen Auftakt seiner Führung. Vor den Touren durch den Wald schaue er immer, ob er sich auf die Glucke verlassen kann. „Mein Lieblingspilz“, erzählt Hesse. Bei den Pilzen denkt er nicht nur ans Verspeisen, sondern an Ökologie und das Naturerlebnis überhaupt.

Mit einem trockenen Sommer verspricht 2020 kein gutes Pilzjahr zu werden. Ein kleiner Hoffnungsschimmer verbleibt dank dem Regen der vergangenen zwei Wochen. Das dachten sich auch die etwa 15 Teilnehmer der Pilzführung von Hesse am vergangenen Samstag. Der studierte Landschaftsplaner und leidenschaftlicher Pilzsammler geht zweimal im Jahr innerhalb des Programms „Pforzheims grünes Gold“ mit Interessenten auf die Suche nach Pilzen.

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