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Fragen zur Bundestagswahl

Pforzheimer Grünen-Kandidatin Stephanie Aeffner will eine Klima-Taskforce etablieren

Am 26. September wird es ernst, dann ist Bundestagswahl. Die Direktkandidaten der Parteien haben klare Ziele. Was macht Stephanie Aeffner von den Grünen aus und welche Pläne hat sie für Pforzheim?

Will in den Bundestag: Stephanie Aeffner (Grüne) ist Pforzheimer Direktkandidatin. Foto: Jürgen Müller

Die Plakate hängen, das Rennen läuft: Die Direktkandidaten von CDU, SPD, AfD, FDP, Grünen und Linken werben für sich und ihre Parteien um Stimmen bei der Bundestagswahl.

Die BNN möchten die Pforzheimer Kandidaten näher vorstellen. Dafür haben wir ihnen einen Bogen mit jeweils denselben Fragen geschickt.

Hier gibt es nun in sechs Teilen die Antworten. Als Zweite ist Grünen-Kandidatin Stephanie Aeffner an der Reihe.

Pforzheimer Direktkandidatin Stephanie Aeffner (Grüne) über Merkel

Die Kanzlerin hört von selbst auf. Sagen Sie vor dem Abschied etwas Nettes über Angela Merkel.

Ich halte sie für sehr integer.

Und etwas Kritisches.

Sie hat viel zu oft nur reagiert, zu wenig vorausschauend gestaltet. Dadurch sind wir oft in Krisen unvorbereitet gewesen. Das reicht von der Klimakrise, der Flutkatastrophe über die Pandemie bis hin zum eklatanten Versagen jetzt in Afghanistan. Politik muss für Morgen vorsorgen!

Stephanie Aeffner und ihre Ziele für Pforzheim

Was wollen Sie in den nächsten vier Jahren politisch für Pforzheim erreichen – in welcher Funktion auch immer?

Wir Grüne wollen eine veränderte Industriepolitik. Die Autos der Zukunft sollen in Deutschland gebaut werden. So können sich auch für die Zulieferfirmen in der Region Perspektiven entwickeln. Öffentlicher Verkehr und Radwege müssen ausgebaut werden.

Wir brauchen wieder genügend bezahlbaren Wohnraum. Pflege wird zum größten Teil von Angehörigen übernommen. Gerade für die Versorgung zu Hause will ich für bessere Rahmenbedingungen sorgen, von Entlastungsangeboten bis zur finanziellen Absicherung.

Ihr persönlicher Lieblingsplatz in Pforzheim oder im Enzkreis?

Betzenbuckel.

Wo sehen Sie den größten Brennpunkt in Pforzheim oder im Enzkreis?

Im Mangel an bezahlbarem Wohnraum.

Zur Person: Was macht Grünen-Kandidatin Stephanie Aeffner aus?

Welches Buch lesen Sie gerade?

Wolfgang Schorlau: Kreuzberg Blues.

Ihre liebste Serie?

Atypical.

Wie begrüßen Sie zurzeit ein Gegenüber: Nicken, Händeschütteln, Ellenbogen, Faustgruß…?

Ellenbogen.

Erwartungen an die Bundestagswahl 2021

Wie viel Prozent der Zweitstimmen kann Ihre Partei in Pforzheim holen?

20 plus.

Welches politische Problem sollte der Bundestag ganz schnell lösen?

Die Pandemie hat Kinder und Jugendliche besonders hart getroffen. Nicht nur im Bereich der Bildung. Sie brauchen Kontakt und Begegnung. Der Bund mit den Ländern und Kommunen jetzt schnell Programme auflegen. Der Bericht des Welt-Klimarates zeigt es – uns bleibt nicht mehr viel Zeit, um eine Klimakatastrophe zu verhindern. Deshalb wollen wir eine Klima-Taskforce, die schnell Maßnahmen erarbeitet. Dazu gehört auch der Kohleausstieg.

Was läuft politisch besonders gut in Deutschland?

Dass sich so viele Menschen engagieren – ob in Parteien, ehrenamtlich in der Kommunalpolitik oder in vielen zivilgesellschaftlichen Organisationen und so ihre Stimme für ihre Themen erheben.

Wo verbringen Sie den Wahlabend?

Das wird gerade vom Kreisverband geplant.

Wählen Sie per Briefwahl oder im Wahllokal?

Briefwahl.

Ihre wichtigste Botschaft für die Wähler?

Ich stehe für eine Politik, die Vorsorge für Morgen trifft - ökologisch und sozial.

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