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Gesamtelternbeirat wirft Kultusministerin Eisenmann Wahlkampftaktik vor

Corona-Schulschließungen: Pforzheimer Eltern fordern Planungssicherheit

Kultusministerin Susanne Eisenmann wäre gerne Verbündete der Eltern, die keine spätere Schulöffnung wollen. Pforzheims Elternsprecherin Jutta Krammer versagt ihr allerdings trotz Fernunterricht und Notbetreuung diesen Dienst - und bemängelt eine klare Strategie.

Im Fernunterricht: Bei Famile Stenta in Pforzheim hat Mutter Mariola ein Auge darauf, dass Valerio (links) und Valentino ihr Arbeitspensum bewältigen. Die Stentas verfügen auch über die entsprechenden Endgeräte, die es für digitales Lernen braucht. Foto: Herbert Ehmann

Jutta Krammer hat genug von Corona. „Es nervt nur noch“, sagt die Sprecherin des Gesamtelternbeirats Pforzheim. Eigentlich wäre ihr Job als Lobbyistin aller Eltern, jetzt solche Dinge zu fordern wie eine frühere Öffnung der Schulen oder bessere Angebote zur Notbetreuung. Doch die Ärztin weiß um die Schrecken des Virus, und dass der Kampf dagegen alternativlos ist – anders als die Strategie der Landesregierung und insbesondere von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU).

„Ich habe das Gefühl, es ist das Wahlkampfprogramm von Frau Eisenmann, die Schulen offen zu behalten“, sagt sie. Wenngleich die Ministerpräsidentenkonferenz eigentlich beschlossen hatte, den Präsenzunterricht deutschlandweit im Januar nicht zuzulassen, schert Baden-Württemberg aus.

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