Skip to main content

Weitere entdeckte Varianten nicht besorgniserregend

Coronavirus: Südafrikanische Mutation erstmals im Raum Pforzheim nachgewiesen

Im Raum Pforzheim ist erstmals die südafrikanische Mutation des Coronavirus nachgewiesen worden. Das teilte das Gesundheitsamt auf Nachfrage mit. Es war mit Stand vom Mittwochnachmittag der einzige Fall der Variante B.1.351 in Pforzheim und dem Enzkreis.

Proben für Corona-Tests werden für die weitere Untersuchung vorbereitet. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Vergangene Woche hatte das Gesundheitsamt über gleich 13 Fälle der britischen Virus-Variante (B.1.1.7) informiert. Inzwischen gibt es drei weitere Verdachtsfälle.

Bei den Untersuchungen der positiven Corona-Tests wurden noch zwei weitere neue Varianten des Virus’ entdeckt. Sie gelten aber als nicht besorgniserregend.

Die britische Variante kann sich schneller ausbreiten als die weltweit vorherrschende Variante. Gegen sie wirken aber nach ersten Erkenntnissen die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Oxford/Astrazeneca.

Zweifel gibt es jedoch inzwischen an der Wirksamkeit des Astrazeneca-Impfstoffs bei der südafrikanischen Variante, zumindest bei milden und moderaten Fällen.

Älteste Mutation im Raum Pforzheim stammt noch aus dem alten Jahr

Elf der 13 bestätigten Fälle mit der britischen Mutation sind Pforzheim zuzuordnen, zwei dem Enzkreis. Die Fälle stehen dabei in keinem erkennbaren Zusammenhang. Untersucht wurden Befunde bis ins alte Jahr hinein.

Die bisher älteste Mutation in der Region wurde in einem Test von Dezember nachgewiesen.

Nach Ansicht von Experten und Politikern werden sich die aggressiveren Mutationen durchsetzen, ihre Zahl werde weiter zunehmen.

nach oben Zurück zum Seitenanfang