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Neues Tiefkühl-Lager

Mauern gegen den Lärm: So will Müller-Fleisch in Birkenfeld die Ohren der Anwohner schonen

Theoretisch ist das Lärmthema abgeräumt bei Müller-Fleisch in Birkenfeld. Jetzt geht es für den Großschlachtbetrieb darum, den vereinbarten Lärmminderungsplan im Zuge einer 30-Millionen-Euro-Investition in ein Tiefkühl-Hochregallager umzusetzen.

Nur noch eine Etage: Die Regale des künftigen Tiefkühllagers von Müller Fleisch sind von dem rechts liegenden Wohngebiet Herrenstriet aus gut zu sehen. Es fehlt nur noch eine Lage bis zu den anstrebten 30 Meter. Foto: Edith Kopf

Bei einer Maximalforderung in Sachen Lärmschutz wäre Schluss mit Müller-Fleisch im Brötzinger Tal. Geschäftsführer Stefan Müller platziert diese Warnung ganz am Schluss einer rund einstündigen Information über das 30-Millionen-Projekt des Birkenfelder Unternehmens. Dessen Herzstück – ein 30 Meter hohes Tiefkühl-Hochregallager – wächst direkt an der Enz in die Höhe. Es soll mit einer konstanten Temperatur von minus 25 Grad Celsius ermöglichen, dass im Sommer Grillgut und im Winter andere Fleischstücke geliefert werden können. Für die Hersteller, die ja immer ganze Rinder und Schweine schlachten, sind diese jahreszeitlichen Verbraucher-Gelüste ein großes Problem.

So soll’s werden: Stefan Müller zeigt, wo eine acht Meter hohe Lärmschutzwand verläuft, die etwa eineinhalb Meter hinter der Hochwasserwand zur Enz hin geplant ist. Foto: Edith Kopf

Auf der anderen Seite der Enz, wo seit den 30er-Jahren das Wohngebiet Herrenstriet wächst, dürfte ähnlich gegessen werden. Dort, und auch am Westhang des Brötzinger Tals, der nach Birkenfeld führt, verfolgen manche Anwohner dennoch mit Argwohn, was in der Großschlachterei passiert.

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