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Ehepaar radelt für Pink Ribbon durch Deutschland

Dürrner Radler-Paar schwärmt von Deutschland und seinen Menschen

Lebendige Städte, tolle Landschaften und aufgeschlossene Menschen: Doris und Reinhard Kappes sammeln auf ihrer Radtour quer durch Deutschland für die Krebsvorsorge-Organisation „Pink Ribbon” (rosa Schleife) viele Eindrücke. Ihre Erlebnisse beschreiben sie auf ihrem Internet-Blog. Inzwischen sind sie in Berlin angekommen, wo sie den „Mauerweg” fahren wollen.

Beste Stimmung auf der Tour: Rund 2.200 Kilometer haben Reinhard und Doris Kappes auf ihrer Fahrt für die Krebsvorsorge-Organisation Pink Ribbon schon geschafft. Inzwischen sind sie in Berlin angekommen. Foto: Reinhard Kappes

„Deutschland ist ein wunderbares und vielfältiges Land”, schwärmt das Paar, das viele Jahre in Dürrn gewohnt hat. Seit Ende Juni sind die beiden fitten Rentner mit Fahrrädern und einem Anhänger samt 45 Kilogramm Gepäck unterwegs – quer durch Deutschland. 2.200 Kilometer – etwa die Hälfte – haben sie seit dem Start im Enzkreis zurückgelegt und auf der Tour von Konstanz über Marburg, Kassel, Erfurt und Leipzig viel erlebt.

Besonders schön waren die Begegnungen mit Menschen
Reinhard Kappes

„Besonders schön waren die Begegnungen mit Menschen, die wir kennen gelernt haben”, erzählt Reinhard Kappes. Viele Passanten seien durch den Fahrradanhänger neugierig geworden und hätten gefragt, was sie machen und wohin sie fahren. Das gab dem Paar die Gelegenheit, mit den Leuten über das Thema zu sprechen, für das sie als Botschafter durch Deutschland radeln: die Krebsprävention.

Auf der rosa Schleife: Für die Krebsvorsorge-Organisation Pink Ribbon fahren Reinhard und Doris Kappes 4.000 Kilometer quer durch Deutschland. Unterwegs wollen sie Menschen über Krebsvorsorge informieren. Foto: Torsten Ochs

Viele hätten bei den spontanen Gesprächen von ihrem eigenen Schicksal berichtet und sich mit dem Ehepaar über dessen Erfahrungen mit dem Thema ausgetauscht. „Diese Begegnungen geben Kraft”, sagt Reinhard Kappes. Wie wichtig Bewegung und Ernährung sind, habe ihnen ein Sportwissenschaftler bestätigt, den sie ebenfalls auf der Reise kennen gelernt haben. Bewegung mit den Eindrücken von den abwechslungsreichen Landschaften zu verbinden, sei ein tolles Erlebnis.

Die Stimmung im Land ist gar nicht so schlecht
Doris Kappes

Das Paar will bei der Tour, die sie im Blog dokumentieren, auch vermitteln, wie vielfältig und bunt Deutschland ist. „Die Stimmung im Land ist gar nicht so schlecht”, hat Doris Kappes beobachtet. „Wir haben viele weltoffene Menschen getroffen, die sich engagieren und eine positive Lebenseinstellung haben.”

Motivierend findet der ehemalige Gewerkschaftssekretär und die Elektronikerin, die sich beide im Ruhestand befinden, auch die Reaktionen auf ihre Blog-Einträge. 35 Berichte mit vielen Bildern gibt es inzwischen. Sie schildern nicht nur ihre Begegnungen und zeigen, was sie in den Städten und Landschaften besonders schön finden, sondern geben auch Tipps für die Reiseapotheke und erzählen, wie sie auf ihrer viermonatigen Tour fit bleiben.

Nacht unter dem Sternenhimmel ein besonderes Erlebnis

Wichtig ist dem Ehepaar, viel in der freien Natur zu sein. Oft zelten sie, in der Nähe von Dessau haben sie sogar unter freiem Himmel geschlafen – mit Blick auf den Sternenhimmel. „Das war ein ganz besonderes Erlebnis”, schwärmt Doris Kappes. Die Tour verändere auch die Wahrnehmung: Zum einen werde der Blick geschärft für die kleinen Dinge am Wegesrand wie Pflanzen. Zum anderen lerne man, in den Körper hineinzuhören, sagt die 60-Jährige.

Nächte im Freien: Oft zelten Reinhard und Doris Kappes auf ihrer Tour wie hier an der Elbe kurz vor Magdeburg. Foto: Doris Kappes

An besonders heißen Tagen mit fast 40 Grad hat das Paar den Fahrrhythmus leicht umgestellt und ist in den kühleren Morgenstunden früher losgefahren, um in den heißesten Stunden zu ruhen. „Der Körper reagiert anders als noch zu Beginn der Tour. Ich könnte inzwischen eine Wochen ohne Ruhetag durchfahren”, freut sich Doris Kappes.

Im Havelland will das Radler-Paar Gas geben

Im Zeitplan seien sie zwar etwas hintendran, aber das sei nicht weiter schlimm, beteuert Reinhard Kappes. Im Havelland mit weiten Landschaften und vielen Feldern will das Radler-Paar Gas geben und etwas Zeit aufholen. Dann geht es nach Hamburg und Bremen, ins Ruhrgebiet und nach Bayern. Hat man die Deutschlandkarte vor Augen, so gleicht der Verlauf der Tour einer Schleife.

Internet

www.pinkribbon-deutschland.de

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