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Rad-Botschafter für Krebsvorsorge-Organisation

Ehepaar macht auf 4.000-Kilometer-Radtour Stopp im Enzkreis

800 Kilometer haben Doris und Reinhard Kappes auf ihrer 4.000 Kilometer langen Deutschland-Tour für die Krebsvorsorge-Organisation „PinkRibbon“ schon mit dem Rad zurückgelegt. Bis Donnerstag machen sie einen Zwischenstopp im Enzkreis, ehe es über Karlsruhe bis nach Berlin weitergeht. Auf ihrem Blog berichtet das Paar von seinen Erlebnissen auf der Tour.

Den nächsten Abschnitt ihrer 4.000-Kilometer-Tour quer durch Deutschland starten Reinhard und Doris Kappes am Donnerstag vor dem Pforzheimer Rathaus. Foto: Wacker

„Wir sind wohlauf, liegen im Zeitplan und haben keine Panne gehabt”, fasst Reinhard die ersten zwei Wochen der Tour zusammen, die ihn und seine Frau Doris bis Ende Oktober quer durch Deutschland führen wird. Das sportbegeisterte Rentnerpaar aus dem Enzkreis ist als Botschafter für die Krebsvorsorge-Organisation „Pink Ribbon” unterwegs. Sie wollen unterwegs mit Menschen ins Gespräch kommen und sich mit ihnen über ihre Erfahrungen austauschen und Flyer verteilen.

„Wir hatten schon schöne Begegnungen und werden oft angesprochen”, berichtet das Paar, das Ende Juni von Pforzheim nach Konstanz gefahren ist, wo die Tour am 6. Juli offiziell gestartet ist. Ihre Fahrräder mit Anhänger und 45 Kilogramm Gepäck wecke das Interesse von Passanten. Daraus entstehen häufig Gespräche, so Kappes. So sei es beispielsweise mit einer Radrennfahrerin in Tübingen gewesen, die bestätigt habe, wie wichtig Früherkennung sei.

Wir hatten schon schöne Begegnungen
Reinhard Kappes

Viele Erinnerungen wurden bei Reinhard Kappes in Schwenningen wach, wo der ehemalige Gewerkschaftssekretär 16 Jahre lang beruflich zu tun hatte. „Hier haben meine Kinder Fahrradfahren gelernt”, sagt er. Viele hilfsbereite Leute haben er und seine Frau Doris unterwegs getroffen, manche haben das Gepäck ein Stück des Weges abgenommen, das Paar zum Essen eingeladen oder sie bei sich übernachten lassen.

„Dachgeber” spendieren Übernachtung im Haus oder Garten

Die ersten Nächte der Tour haben Kappes bei so genannten „Dachgebern“ verbracht. Menschen, die Radtouristen auf großer Tour eine Übernachtung im Haus oder Garten schenken - vorausgesetzt man tut das gleiche auch im eigenen Heim. Dahinter steckt ein Plattform des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), bei dem Reinhard Kappes Tourenleiter ist.

Die meisten Nächte verbringt das Paar jedoch im Zelt. Bei Donaueschingen überstanden die Radler dank ihrer guten Ausrüstung eine Nacht bei minus drei Grad. Alle zwei bis drei Tage stehe eine „Runderneuerung” mit Wäschewaschen an.

Nächster Tourabschnitt startet am Pforzheimer Rathaus

Derzeit macht das Paar bei Freunden in Dürrn Zwischenstation. Am Mittwoch steht ein Termin im Pforzheimer Krankenhaus Siloah mit Chefarzt und Onkologen im Terminkalender. Am Donnerstag um 10 Uhr wollen Kappes am Pforzheimer Rathaus den nächsten Tour-Abschnitt in Angriff nehmen. Dann führt sie die Tour über Karlsruhe, Marburg bis Kassel, Eisenach, Erfurt, Leipzig bis Berlin.

Von der Hauptstadt aus radelt das fitte Paar bis Hamburg, Bremerhaven, Bremen, Münster, Düsseldorf, Köln, Siegerland, Kassel, Fulda, Würzburg, Rothenburg ob der Tauber bis Passau oder München. Den beiden Reisebegeisterten geht es auch darum, Lust auf Radeln zu wecken und zu zeigen, wie bunt und lebenswert Deutschland ist.

Schon elf Einträge im Reise-Blog

Ein bis zwei Ruhetage sind pro Woche eingeplant. Und Zeit, die Erlebnisse, Begegnungen, Tipps und Infos in einem Blog festzuhalten. Elf Einträge gibt es bereits. Den Blog alle zwei bis drei Tage mit Texten und Bildern zu versorgen gestalte sich aufwändig: „Das haben wir uns so nicht vorgestellt, das Radfahren wird fast zur Nebensache”, sagt Kappes lachend. Unterstützt werden sie technisch von „Pink Ribbon”.

Internet

Zum Blog von Doris und Reinhard Kappes geht es über www.pinkribbon-deutschland.de

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