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Alarm über Nina-App

Mehrere Wasserrohrbrüche in Eisingen – Wasserversorgung vorübergehend unterbrochen

Vier Wasserleitungsschäden kurz nacheinander, das kommt nicht alle Tage vor. Begonnen hat es mit einem Wasserleitungsschaden in der Eisinger Killesrainstraße, der planmäßig behoben werden sollte.

Bürgermeister Sascha Felipe Hottinger und Adrian Leuser, Vize-Wassermeister beim Eigenbetrieb Wasserversorgung (von rechts), nehmen den Schaden in Augenschein. Foto: Birgit Metzbaur

Doch dann kamen am Donnerstag drei weitere Brüche dazu: in der Häldenstraße, der Steiner Straße und in der Talstraße. Zu dem Zeitpunkt sei nicht abschätzbar gewesen, welche Gemeindeteile und wie viele Haushalte betroffen sein würden.

So hat sich Bürgermeister Sascha-Felipe Hottinger (CDU) bewusst entschieden, Alarm über die Nina-App zu schlagen. „Bei vier Wasserrohrbrüchen lassen sich die Folgen schwer abschätzen“, erklärte Hottinger auf Nachfrage dieser Redaktion. Daher sei das „große Besteck aufgefahren“ worden, um alle betroffenen Haushalte zu erreichen.

Trotz des Schadens und aller Probleme für die Beteiligten – ein positives Fazit konnte Hottinger am Freitagvormittag ziehen: „Die Zahnrädchen haben ineinandergegriffen“. Das Krisenmanagement habe funktioniert. Adrian Leuser, stellvertretender Wassermeister beim Eigenbetrieb Wasserversorgung, sowie Feuerwehr und die Kollegen vom Bauhof arbeiteten Hand in Hand.

Frühzeitig sei klar gewesen, dass die Eisinger Wasserwerker bei der Problembehebung schnell an ihre personellen Grenzen kommen. Daher bat Hottinger die Kollegen aus Kämpfelbach und Bretten um Hilfe, die „sehr unkompliziert“ zur Verfügung gestellt worden sei.

Wasserversorgung in Eisingen am Donnerstagabend wiederhergestellt

Am Donnerstagabend war die Wasserversorgung für die meisten betroffenen Gebiete weitgehend wiederhergestellt. Nur ein Teil der Talstraße musste notversorgt werden. Brackwasser und Trinkwasser wurden bereitgestellt. Die Anwohner wurden noch am Abend über die Feuerwehr informiert.

Am Freitag war die Talstraße voll gesperrt. Die Straße wurde im unteren Bereich aufgebohrt, das Hauptrohr freigelegt. Am späten Vormittag zeigte sich jedoch, dass das Leck wohl Richtung eines Hausanschlusses aufgetreten war. Zu dem Zeitpunkt war den Bauarbeitern klar: „Das wird nix mit Feierabend um 15 Uhr.“ Ein weiterer Graben musste ausgehoben werden.

Über die Ursache der Wasserrohrbrüche konnte Hottinger noch nichts sagen, zumal das Wassernetz bei den Spülvorgängen fortlaufend überprüft werde. Der Bürgermeister kündigte jedoch an, dass sich die Wassermeister nach Behebung der Schäden auf Ursachenforschung begeben werden.

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