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Corona-Boom und Corona-Angst

Friseure im Enzkreis haben Hochbetrieb - und Angst vor dem Lockdown

Vor den Feiertagen haben die Friseure im Enzkreis übervolle Terminkalender - weil auch Kunden aus Pforzheim anrufen. Dort sind die Friseursalons nämlich geschlossen. Und im Enzkreis könnte das bald auch so kommen.

Claudia Tarara gehört zu den Friseuren, die Terminanfragen bereits ablehnen muss. Sie befürchtet, dass die Friseurgeschäfte im Enzkreis nächste Woche auch dicht sind. Foto: Stefan Friedrich

Es ist dieser Tage gar nicht so einfach, im Enzkreis einen Friseursalon zu finden, der Kunden noch aufnehmen oder sich die Zeit nehmen kann, mit der Presse über die momentane Situation zu sprechen. Der Kundenansturm ist bei fast allen einfach zu groß. Von Remchingen bis Niefern hagelt es reihenweise Absagen. Im Moment haben die Friseure im Enzkreis nämlich nur ein Ziel vor Augen: Sie wollen vor Weihnachten noch möglichst viele Kunden bedienen können, schließlich droht auch hier angesichts steigender Infiziertenzahlen, dass sie demnächst alle schließen müssen.

Wie schwierig es sein kann, jetzt noch einen Friseur zu finden, das zeigt sich alleine schon am Beispiel von Da Georgio in Wilferdingen. Waren hier am Dienstagmorgen noch genügend Termine frei, hat sich das im Laufe des Tages geändert. „Wie bestellt“ sind die Anfragen reingekommen, verrät Daniela Drollinger-Pilch am Nachmittag. Viele haben aus Pforzheim angerufen, so wie sie es auch bei Claudia Tarara getan haben. Sie ist Inhaberin des Beebob in Keltern-Dietlingen und zählt zu den wenigen, die sich zu einem Gespräch bereit erklärt haben.

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