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Einbußen für Mitarbeiter

Ispringer Unternehmen OBE geht durch das Tal der Einsparungen

Der Markt für Brillen- und Luftfahrtzulieferer ist dicht, seitdem Coronaviren herrschen. Folge davon ist, dass bei OBE in Ispringen ein Zukunftssicherungsvertrag verhandelt wird. Etliche Firmen in der Region verschaffen sich über eine solche Vereinbarung finanziell Luft.

Zukunft im Blick: Bei OBE und MIMplus in Ispringen verhandeln Geschäftsführung, Betriebsrat und IG Metall über einen Zukunftssicherungsvertrag. Foto: Asriel Lee

Nach Mahle in Mühlacker sowie Witzenmann, Saacke und Mapal in Pforzheim setzt nun auch OBE in Ispringen auf einen Zukunftssicherungsvertrag mit der IG Metall. Die nach Vorgesprächen Mitte Oktober aufgenommenen Verhandlungen sollen an diesem Donnerstag fortgesetzt werden. Die IG Metall und der Betriebsrat bauen dabei wie in anderen Fällen auch auf wirtschaftlichen Sachverstand vom IMU-Institut in Stuttgart.

Einsparbedarf muss erwiesen und Innovationskonzepte müssen erkennbar sein. IG Metall-Sekretär Arno Rastetter macht weiter deutlich, dass arbeitnehmerseitig nur über Einbußen für Mitarbeiter verhandelt wird, wenn dieser Nachweis gelingt. Dies habe erst vor wenigen Wochen ein potentes Pforzheimer Traditionsunternehmen erkennen müssen, sagt der Gewerkschaftler, der bei OBE mit am Verhandlungstisch sitzt.

Tatsächlich verweigert die Pforzheimer IG Metall sehr selten einen Standort- oder Zukunftssicherungsvertrag. Wo es kurzzeitig eng wird, aber mittelfristig viel geht, wird kooperiert. Etliche Firmen im Bezirk kamen und kommen auf diese Weise zu Lohn- und Stellensicherungsverpflichtungen, die jenseits des allgemeingültigen Tarifvertrags liegen.

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