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„Kuck-Kuck“

Keltern macht Zoom mit eigenem Videokonferenzsystem Konkurrenz

In Lockdown-Zeiten sind Videokonferenzen vielfach das Mittel der Wahl geworden. Die Gemeinde Keltern hat nun ihr eigenes Videokonferenzsystem entwickelt, das den Bürgern eine kostenfreie Möglichkeit bieten soll, sich unkompliziert und sicher miteinander zu unterhalten.

Bürgermeister Steffen Bochinger (rechts) demonstriert mit Jens Karcher, wie das System funktioniert Foto: Stefan Friedrich

Genutzt wird es aber auch für Pflegeheime, interne Sitzungen oder bei den Kindergärten. Und auch Bürgermeister Steffen Bochinger bietet seine montäglichen Sprechstunden über diese Plattform an.

Ein bisschen Geduld hat es allerdings schon gebraucht, bis das Videokonferenzsystem funktionsfähig war. Bereits während des ersten Lockdowns spielte Bochinger mit dem Gedanken, ein solches System aufzubauen. Er hatte seinen EDV-Verantwortlichen und für den Datenschutz zuständigen Mitarbeiter Jens Karcher hinzugezogen und ihn gebeten, „dass er sich mal erkundigt, was da machbar ist und welche Voraussetzungen es gibt.“

Karcher klemmte sich sofort dahinter und so war der Name für das System schnell gefunden: Kuck-Kuck. Natürlich in Anlehnung an das scherzhafte „Hallo“, verrät Bochinger. Die Plattform selbst war dann schnell auf die Beine gestellt. Das System basiert auf einer Open-Source-Lösung, erklärt Karcher. „Lizenzfreie Software, auf die wir aufgesprungen sind.“ Karcher hat sie entsprechend angepasst und auf dem Server installiert.

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