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Ausbruch im Seniorenheim Haus Hebron

20 Corona-Tote: Knittlingen kommt mit dem Ausheben von Gräbern nicht hinterher

Der Platz für die Toten reicht in Knittlingen nicht mehr. Durch den Ausbruch im Seniorenheim Haus Hebron sind Bauhof und Verwaltung an der Grenze der Belastbarkeit angekommen.

Gräber für 20 Menschen: So viele müssen die Mitarbeiter des Knittlinger Bauhofs allein für die Corona-Toten aus dem Seniorenheim Haus Hebron ausheben. Foto: Roland Wacker

Der Tod ist zum ständigen Begleiter von Kai-Uwe Lang geworden. Der Leiter des Knittlinger Bauhofs hat normalerweise zahlreiche Aufgaben, das Ausheben von Gräbern spielt in der Kleinststadt da eher eine Nebenrolle. Normalerweise. Doch im Moment kommen seine Mitarbeiter an die Belastungsgrenze, physisch wie psychisch.

Die ganze Tragik beschreibt Lang so: „Du hast diese Menschen vor drei Wochen noch getroffen, mit ihnen gesprochen. Und jetzt musst du ihr Grab ausheben.“ Oder noch schlimmer: sie in seelenlose Kühlcontainer stecken, weil kein ausreichender Platz zum Lagern der vielen Toten übrig ist.

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