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12 Stimmen aus Baden

Der Wunsch eines Studenten aus Königsbach-Stein an die Politik: Wirtschaft stärken

Jan Kaiser liegt die Wirtschaft am Herzen. Der 21-Jährige, der die CDU unterstützt, fordert Steuersenkung für Betriebe. Wie positionieren sich die Parteien bei diesem Thema?

Jan Kaiser aus Königsbach-Stein hat die Wirtschaft im Blick. Foto: Andrea Fabry

Jan Kaiser aus Königsbach-Stein ist Student und unterstützt vor der Bundestagswahl die CDU im Wahlkampf. Er ist eine von zwölf Stimmen aus Baden. Zwölf Stimmen aus Baden ist ein multimediales Projekt zur Bundestagswahl. Dabei fragten die BNN-Volontäre zwölf Leser aus dem Verbreitungsgebiet nach ihren Sorgen, Wünschen und politischen Ansichten.

Besonders liegt dem 21-Jährigen das Thema Wirtschaft am Herzen. Sein Großvater führte eine Uhrenfabrik in Pforzheim, seine Eltern sind Brennstoffhändler.

Von der Politik fordert Kaiser deshalb, dass sie die Wirtschaft in Deutschland stärkt, damit Unternehmen nicht ins Ausland abwandern – zum Beispiel, indem sie Bürokratie-Maßnahmen abbaut und die Steuern für Betriebe senkt.

Bundestagswahl 2021: Was sagen die Parteien zum Thema Steuern?

Die CDU liegt - wenig überraschend - auf einer Linie mit Kaisers Forderungen. Ähnlich wie die FDP will sie Unternehmen steuerlich entlasten, indem sie die Unternehmenssteuer bei 25 Prozent deckelt.

Außerdem planen CDU und FDP ein “Entfesselungspaket”, das Unternehmen von Steuern und Bürokratie entlasten soll. Eine Vermögenssteuer lehnen beide Parteien ab. Den Solidaritätszuschlag für Spitzenverdiener wollen CDU und FDP abschaffen. Bei der Einkommenssteuer wollen sie kleine und mittlere Einkommen entlasten - wie genau, sagen sie aber nicht.

Anders als Union und FDP planen Linke und Grüne eine Vermögenssteuer. Diese soll bei Vermögen oberhalb von zwei Millionen Euro greifen und würde auch Unternehmen erfassen.

Die SPD ist ebenfalls für eine Vermögenssteuer, die Grundlage von Betrieben sollen dabei aber verschont werden. SPD, Linke und Grüne wollen kleine und mittlere Einkommen entlasten, indem sie den Spitzensteuersatz erhöhen. Den Solidaritätszuschlag für die Reichsten wollen die Parteien beibehalten.

Die AfD lehnt eine Vermögenssteuer ähnlich wie FDP und Union ab. Sie will das Steuersystem “radikal” vereinfachen und ist für eine Konzentration auf Umsatzsteuer und Einkommenssteuer.

Weitere Informationen auf der Instagram-Seite der BNN und im dortigen Highlight „#btw21“.

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