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Betreiber widerspricht

Umweltschützer machen mobil gegen Erweiterungspläne des Zementwerks in Walzbachtal-Wössingen

Die Grünen im Ortsverband Kämpfelbachtal melden sich zu Wort. Sie möchten nicht, dass das Zementwerk Wössingen seinen Steinbruch erweitert. Der Verband fürchtet auch Nachteile für Königsbach-Stein.

Gegen eine Erweiterung: Christine Fischer (links) und Linda Bahlo vom Grünen-Ortsverband Kämpfelbachtal und Eisingen sehen die Probebohrungen kritisch, die das Wössinger Zementwerk plant. Foto: Nico Roller

Längst ist kein Geheimnis mehr, was jenseits der Kreisgrenze geplant ist: Das Zementwerk Wössingen will nicht nur den bestehenden Steinbruch „Lugenberg“ erweitern, sondern auch neue Lagerstätten prüfen und gegebenenfalls erschließen.

Für Letzteres soll es in der Umgebung Erkundungsbohrungen geben, die zeigen sollen, ob die Qualität des Kalksteins für die Zementherstellung geeignet ist.

Schaut man auf eine vom Betreiber des Zementwerks veröffentlichte Karte, sieht man, dass zwei Bohrungen nicht weit von der Gemarkungsgrenze zu Königsbach-Stein vorgenommen werden könnten. Für die Grünen ein Unding: „Wir wollen diese Bohrungen nicht, weil damit schon Tatsachen für eine künftige Erweiterung geschaffen werden“, sagt Linda Bahlo, Mitglied im Vorstand des Ortsverbands Kämpfelbachtal und Eisingen.

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