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Hoffen auf Impfstoff

Mehr als die Hälfte der Corona-Toten im Enzkreis waren Pflegeheimbewohner

Trotz aller Schutzvorkehrungen schafft es das Virus auf unklaren Wegen immer wieder in Senioreneinrichtungen. Die Konsequenzen sind fatal. Jetzt hofft man dringend auf den Impfstoff.

Hand in Handschuh: Nur mit Schutzausrüstung können Altenpfleger den infizierten Bewohnern von Senioreneinrichtung beistehen. Foto: Sebastian Gollnow picture alliance/dpa

In den Seniorenheimen zeigt sich das ganze Elend der Pandemie. Während des ersten Lockdowns im vergangenen Frühjahr mussten die Bewohner zu ihrem Schutz vor dem Coronavirus über Wochen auf jeden Besuch verzichten und waren sozial abgekapselt. Im zweiten Lockdown sollte es anders laufen. Zutritt ja, aber nur mit FFP-2-Masken und negativem Antigentest.

Doch allen Schutzvorkehrungen zum Trotz: Das Virus findet seinen Weg in die Häuser. Und fordert einen hohen Preis. Von den 27 Heimen im Enzkreis waren inzwischen praktisch schon alle von der Pandemie betroffen. Ende der vergangenen Woche waren es laut Gesundheitsamt elf zur gleichen Zeit.

Die Bewohner zählen fast allesamt zu den sogenannten vulnerablen Gruppen. Mit dem Lebensalter steigt die Sterbewahrscheinlichkeit bei einer Infektion erheblich. „Insofern ist das Risiko der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner, die eben meist älter sind, um ein Vielfaches höher als in der Gesamtbevölkerung“, betätigt Jürgen Hörstmann, Sprecher im Landratsamt. Die Zahlen belegen das auf traurige Weise.

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