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Bis Ende Dezember

Auf Fels gestoßen: Sanierung der Ortsdurchfahrt in Neuenbürg verzögert sich erneut

Die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Neuenbürg verzögert sich wohl erneut - und zwar möglicherweise bis Ende Dezember. Einer der Gründe: Im Bereich der Bahnhofstraße stießen die Bauarbeiter im Boden auf harten Fels.

Die Bauarbeiten der Neuenbürger Ortsdurchfahrt werden sich wohl bis Ende dieses Jahres verzögern. Derzeit befindet sich die Baustelle an der Marktstraße vor dem Rathaus und der Stadtkirche. Bauherr der Sanierung der Landesstraßen ist das Regierungspräsidium. Foto: Gustl Weber

Anfang August dieses Jahres sind die Bauarbeiten für die Sanierung der Neuenbürger Ortsdurchfahrt im Bereich der Bahnhofstraße, der Marktstraße und der Wildbader Straße, bis zur Zufahrt zur B294 aus Richtung Pforzheim oder Freudenstadt in Angriff genommen worden. Als Fertigstellungstermin wurde ursprünglich Ende Oktober dieses Jahres genannt. Jetzt ist nach einem Gespräch vor Ort von Mitte bis Ende Dezember die Rede.

Ziel des Vorhabens ist es, auf der Gesamtstrecke von rund zwei Kilometern die Fahrbahndecke komplett zu erneuern. Bauherr ist das Regierungspräsidium Karlsruhe als Straßenbaulastträger dieser durchweg als Landesstraßen ausgewiesenen Trassen. Die Kommune muss in diesen Bereichen weder die Kanäle oder Wasserleitungen, noch die Gehwege erneuern, was zu deutlich längeren Bauphasen führen würde. Im Gegensatz zur Fahrbahnerneuerung, die vom Land bezahlt wird, müsste diese Kosten die Stadt stemmen.

Erneuert werden müssen allerdings die Regenwasser-Einläufe. Hier stieß man im Bereich der Bahnhofstraße bereits nach etwa einem halben Meter auf Fels, was laut der Bauleitung einige Verzögerungen der Bauabläufe nach sich zog.

Die Sanierung der Bahnhofstraße ist zwischenzeitlich abgeschlossen. Aktuell befindet sich die Baustelle in der Marktstraße, bis kurz nach der Einengung, auf einer Strecke von knapp 300 Metern. Dieser Abschnitt soll in etwa zehn Tagen abgeschlossen werden.

Daran schließt sich dann der letzte Abschnitt bis zur Einfahrt auf die B 294 mit einer Länge von rund 500 Metern an. Rettungsfahrzeuge haben in den jeweiligen Bauabschnitten Zufahrt. Für den Anlieger-, oder zum Teil auch Durchgangsverkehr, ist eine Umleitung mit Ampelregelung über die B294 durch den Tunnel ausgewiesen.

Laut Sarah Schwab vom Bauamt der Stadt Neuenbürg informiert die Kommune, auch wenn sie nicht Bauherr ist, regelmäßig im Amtsblatt oder auf ihrer Homepage über die zeitlichen Bauabläufe.

Daneben werden in den einzelnen Abschnitten die Anwohner per Brief informiert. Keine Frage sei allerdings, dass bei einer Kompletterneuerung einer Durchgangsstraße im ohnehin beengten Innenortsbereich für den Verkehr erschwerte Situationen kaum zu vermeiden sind, wie die Bauleitung bekennt.

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