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Appell an Eltern

Bundespolizei und Ordnungsamt kontrolliert gemeinsam am Bahnhof in Niefern

Die Bundespolizei Karlsruhe und das Ordnungsamt Niefern-Öschelbronn hat zur Sicherheit von Bahnfahrern gemeinsam zwei Kontrollen am Bahnhof Niefern durchgeführt. Dabei schauten die Beamten speziell nach dem unerlaubten Überqueren der Gleise und dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes

Vor allem Kinder und Jugendliche überqueren die Gleise unerlaubt. Die Bundespolizei appelliert daher an die Eltern, mit ihren Kindern über die Gefahren des Bahnverkehrs zu sprechen. Foto: Thilo Keller

Zur Sicherheit der Bahnreisenden haben Beamte der Bundespolizei Karlsruhe und das Ordnungsamt Niefern-Öschelbronn zwei gemeinsame Kontrollmaßnahmen am Bahnhof Niefern durchgeführt. So kontrollierten diese gemeinsam am 12. November zwischen 7 Uhr und 17 Uhr den Bahnhof auf unerlaubte Gleisüberschreitungen und die Einhaltung der aktuellen Corona-Verordnung.

Gegen sechs Personen erhoben sie ein Verwarngeld, nachdem sie die Gleise unerlaubt überquert hatten. Weitere 21 Personen erhielten Bußgelder wegen eines fehlenden Mund-Nasen-Schutzes. Ein Mann erhielt dabei zweimal ein Bußgeld, da er sowohl beim Einstieg in den Zug, als auch bei der späteren Rückkehr keinen Schutz trug.

An diesem Freitag führten die Beamten am Morgen eine zweite Kontrolle durch. Erneut stellten sie mehrere Verstöße fest. Darunter 14 Mal fehlende Mund-Nasen-Bedeckungen und sieben Gleisüberschreitungen. Auch in diesen Fällen müssen die Betroffenen laut Mitteilung der Polizei mit einem Bußgeldverfahren und Verwarngeldern rechnen. Ein 45-jähiger Mann fiel besonders negativ auf. Neben dem Verstoß gegen die Maskentragepflicht und dem unerlaubten Überqueren der Gleise, beleidigte er die Polizeisten mehrfach. Er muss sich nun in einem Verfahren wegen Beleidigung verantworten.

Appell an Eltern wegen der Gefahr

Das Ordnungsamt Niefern-Öschelbronn und die Bundespolizeiinspektion Karlsruhe nehmen die Feststellungen aus den Einsätzen zum Anlass, eingehend auf die Einhaltung der Vorschriften aus der Landeseindämmungsverordnung hinzuweisen. Die rasch steigenden Infektionszahlen erfordern auch weiterhin ein gemeinsames und abgestimmtes Handeln und sind eine gesamtstaatliche Herausforderung.

Da Kinder und Jugendliche am meisten unerlaubt die Gleise überquerten, appelliert die Bundespolizei daher an die Eltern, mit ihren Kindern über die Gefahren des Bahnbetriebes zu sprechen. Wer sich im Gleisbereich aufhält, begeht nicht nur eine Ordnungswidrigkeit oder unter Umständen sogar eine Straftat, sondern begibt sich in höchste Lebensgefahr, so die Beamten in ihrer Pressemitteilung.

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