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Halle des FC Nöttingen

Corona-Impfstützpunkt in Remchingen-Nöttingen kommt gut an

Die Halle des FC Nöttingen ist Schauplatz für die Corona-Impfungen im westlichen Enzkreis. Der Verein hat sie unkompliziert zur Verfügung gestellt und etliche Mitglieder helfen sogar mit.

Über den Start des Impfstützpunkts in der Panoramahalle des FC Nöttingen freuen sich mit Arzt Ahmed Ba Hashwan (von links) der FCN-Vorstand Dirk Steidl und Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon. Foto: Zachmann

In der Halle, in der sonst die Tischtennisbälle über die Platte flitzen und vor der die Besucher für die Spiele des FC Nöttingen anstehen, pikst der Arzt Ahmed Ba Hashwan mit seinem mobilen Impfteam einen Arm nach dem anderen: In der Nöttinger Panoramahalle hat der Corona-Impfstützpunkt für den westlichen Enzkreis seinen Betrieb aufgenommen.

Den teilt sich Remchingen mit Birkenfeld – an jeweils drei Tagen pro Woche sind an den beiden Orten sowohl Erst- und Zweit- als auch Booster-Impfungen für die ganze Region möglich.

In Remchingen gibt es mittwochs und donnerstags feste Impftermine, die demnächst online über die Gemeinde-Homepage reserviert werden können. Freitags von 9 bis 15 Uhr sind bis zu 130 Impfungen ohne Termin möglich, der Betrieb ist bis Ende Februar geplant – mit Ausnahme von Heiligabend, Silvester und dem Dreikönigstag.

Andrang am Stützpunkt für Corona-Impfungen ist groß

Nachdem die Gemeinde am Mittwoch zunächst mit einem begrenzten Angebot für Mitarbeiter aus sensiblen Bereichen wie Pflege und Schulen startete, verzeichnete der Stützpunkt am Freitagmorgen gleich einen regen Andrang aus der Region.

„Nach anderthalb Stunden waren wir durch“, berichtet Werner Prohaska aus Königsbach-Stein, „Aber die sind immer noch kürzer als drei Monate beim Hausarzt zu warten oder in anderen Ländern gar keinen Impfstoff zu bekommen. Deshalb können wir sehr zufrieden sein!“

Auch der 21-Jährige Student Simon Schönthaler aus Straubenhardt nutzte die Prüfungsphase zwischen der Klausurvorbereitung zum Boostern: „An der Uni und als junge Menschen haben wir noch so viele Kontakte, dass es für mich schnell klar war, mich impfen zu lassen.“

Ich will so frei es geht leben und andererseits möglichst nicht Überträger sein.
Veronika Müller

„Ich will so frei es geht leben und andererseits möglichst nicht Überträger sein“, bringt es Veronika Müller auf den Punkt, warum sie sich für die Drittimpfung in die anfangs lange Schlange stellt.

„Wenn es drauf ankommt, funktioniert das Miteinander und wenn man etwas erreichen will, findet man Wege“, freute sich Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon (CDU) über die direkte und unkomplizierte Bereitschaft des FCN, die Halle zur Verfügung zu stellen und obendrein über die tatkräftige Hilfe der Rentnertruppe, die mit Dirk Steidl vom Vorstand, Cheftrainer Michael Wittwer und Jürgen Hecht kräftig mit anpackte.

„Wenn wir gefragt werden, helfen wir gerne – schließlich werden wir ja auch unterstützt“, gab Steidl den Dank zurück.

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