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Mehrere Verletzte

Reizgas in Asylunterkunft in Straubenhardt versprüht: Drei Verletzte

Feuerwehr und Rettungskräfte mussten am späten Freitagabend wegen einer Reizgasattacke in der Asylunterkunft in Straubenhardt-Feldrennach ausrücken. Zwei Bewohnerinnen und der mit dem Reizgas attackierte Mann wurden verletzt.

Weil in der Asylbewerberunterkunft in Feldrennach Pfefferspray versprüht wurde, rückte die Feierwehr am späten Freitagabend aus.
Weil in der Asylbewerberunterkunft in Feldrennach Pfefferspray versprüht wurde, rückte die Feuerwehr am späten Freitagabend aus. Foto: Waldemar Gress

Die Feuerwehr aus Straubenhardt fuhr am Freitag gegen 23 Uhr mit zehn Einsatzkräften und drei Fahrzeugen zur Asylunterkunft in die Daimlerstraße in Feldrennach. Hier hatte ein Bewohner Pfefferspray versprüht.

Hintergrund sei eine Auseinandersetzung in der Unterkunft gewesen, teilt die Polizei mit. Ersten Ermittlungen zufolge kam es zwischen zwei männlichen Bewohnern im Alter von 30 und 27 Jahren zu Streitigkeiten. Die Ursache ist laut Polizei noch unklar.

Drei Bewohner wurden verletzt

Beim Streit soll der 30-Jährige mit Pfefferspray auf den 27-Jährigen gesprüht haben. Da hierbei auch der Flurbereich der Unterkunft betroffen war, flüchteten viele Bewohner auf die Straße. Drei Bewohner, darunter der Geschädigte und zwei weibliche Bewohnerinnen im Alter von 31 und fünf Jahren, wurden verletzt und mussten durch den Rettungsdienst ambulant behandelt werden. 45 der Bewohner klagten über Atemwegs- und Augenreizungen.

Polizei hat den Beschuldigten festgenommen

Der Beschuldigte konnte durch die Einsatzkräfte vorläufig festgenommen werden, teilt Robert Odelga vom Führungs- und Lagezentrum der Polizei weiter mit.

Die weiteren Ermittlungen auch zur Ursache des Streits werden durch den Polizeiposten Straubenhardt geführt.

Neben mehreren Funkstreifen der Polizei waren die Feuerwehr Straubenhardt und der Rettungsdienst mit jeweils drei Fahrzeugen für Belüftungsmaßnahmen und die medizinische Versorgung vor Ort.

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