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Bisher 4.000 Besucher

Technisches Problem am neuen Schömberger Aussichtsturm „Himmelsglück“ behoben

Zufrieden sind Betreiber und Tourist&Kur mit der Zahl der Besucher auf dem neuen, 55 Meter hohen Aussichtsturm in Schömberg. Nach technischen Problemen fährt seit kurzem auch wieder der Aufzug zu den Besucherplattformen.

Schöne Aussichten: Viele Besucher haben auf dem neuen Schömberger Aussichtsturm „Himmelsglück“ den Blick in die Ferne schweifen lassen. Der Turm soll im Frühjahr um zwei weitere Attraktionen erweitert werden. Foto: Torsten Ochs

Er gilt als Leuchtturmprojekt und wird als neues Wahrzeichen von Schömberg gehandelt: Der 55 Meter hohe Aussichtsturm „Himmelsglück“, der – in Holzbauweise und mit Stahlskelett – in Deutschland derzeit der höchste in dieser Bauweise ist. Rund 4.000 Besucher stiegen seit der Eröffnung die 300 Stufen zur Aussichtsplattform hoch.

Fahren ging nicht, weil der Aufzug kurz nach der Einweihung vor fast vier Wochen wegen eines technischen Problems ausgefallen war. Durch die Windzirkulation musste ein freihängendes Kabel im Schacht mit Gewichten befestigt werden, erklärte Marina Moser, Leiterin von Touristik&Kur. Seit vergangenen Freitag ist das Problem behoben und der Aufzug fährt wieder.

Die meisten Besucher hätten sich davon aber nicht abbringen lassen und haben die Treppe bis zur obersten Aussichtsplattform genommen.

Der einzige seiner Art in Deutschland: Der Aussichtsturm „Himmelsglück“ in Schömberg hat in den drei Wochen seit seiner Eröffnung rund 4.000 Besucher angelockt. Foto: Torsten Ochs

Die allermeisten waren begeistert, genossen die Fernsicht bis nach Stuttgart und zu den Vogesen und erfreuten sich am Blick auf die Tannenwälder direkt am Turm. Unterm Strich fällt die Bilanz nach fast vier Wochen positiv aus, auch wenn das Wetter sehr durchwachsen war. Wochenends sei zwar mehr los gewesen, aber viele Interessierte seien auch unter der Woche auf den Turm gestiegen, so Moser.

Beschränkungen wegen Corona gebe es wegen der Inzidenz von derzeit 0,6 im Landkreis Calw nicht. Das heißt, es dürfen theoretisch 300 Personen gleichzeitig auf den Turm; 100 waren es in den ersten Wochen. So soll es auch bleiben. „Damit fährt man besser“, sagt Moser. Die Flächenbeschränkung sei zwar weggefallen, das Hygienekonzept gelte aber weiterhin.

Aussichtsturm Schömberg soll Fernrohre und Hinweistafeln bekommen

Baulich soll es in den kommenden Wochen und Monaten noch ein paar Veränderungen geben.

Die Schömberg Erlebnis GmbH, die für den Betrieb und Ticketverkauf zuständig ist, plant ein Servicegebäude. Die Baugenehmigung liege inzwischen vor, informiert Moser.

Außerdem sollen Hinweistafeln und Fernrohre auf beiden Aussichtsplattformen angebracht werden. Das befinde sich derzeit in der Endabstimmung. Bei den Panoramatafeln habe das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht; dem Fotografen Stefan Schillinger aus Schopfloch hätte bisher schlicht die Fernsicht gefehlt, erklärt die Leiterin der Touristik&Kur.

Flying Fox und Fly-Lin sollen im Frühjahr in Betrieb gehen

Zwei weitere Attraktionen sollen die Rolle des Turms als Zuschauermagnet festigen. Wie berichtet, können Besucher ab Frühjahr mit der sogenannten Fly-Line im Gurt sitzend auf einer Länge von 500 Metern durch den Wald schweben.

Beim Flying Fox fliegen Wagemutige sogar auf dem Bauch liegend bis in den Kurpark. Betrieben werden beide Anlagen von einem privaten Investor. Die Baugenehmigung des Landratsamts Calw liegt vor. Nach den Herbstferien soll der Turm für die Bauarbeiten für zwei bis drei Wochen geschlossen werden. Eine neue Teilplattform soll auf 45 Metern Höhe der Einstieg in die Fly-Line sein.

Geplant ist, den Turm ganzjährig begehbar zu machen, falls es das Wetter im Winter zulässt, stellt Moser in Aussicht. Eintrittskarten gibt es am Ticketautomaten; am Wochenende ist die Kasse besetzt. Der Turm hat im Sommer montags bis donnerstags von 9 bis 19 Uhr geöffnet und freitags bis sonntags von 9 bis 21 Uhr.

Weitere Informationen

www.himmelsglueck-schoemberg.de

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