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Vom Hund vertrieben

Ungeschickter Räuber verpatzt Überfälle im Enzkreis

Bei seinem ersten Vorhaben wurde der 31-Jährige vom Hund der Besitzerin aus ihrer Metzgerei vertrieben. Auch aus einem Getränkemarkt verschwand er ohne Beute, nachdem er versucht hatte ihn zu überfallen – mit einer Tupperdose.

Nur wenige Tage nach seinen versuchten Überfällen stand die Polizei vor der Tür des Angeklagten. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Besonders gute Nerven schien der junge Mann nicht zu haben, der am 7. Mai gegen 15.30 Uhr in einer Metzgerei im westlichen Enzkreis nicht Wurst und Fleisch, sondern Geld haben wollte. „Was hätten Sie gern?“ erkundigte sich die Inhaberin freundlich. „Geld“, wiederholte der „Milchbart“, wie sie ihn bei sich nannte.

„Ich brauche Geld.“ Die Hand, in der er das Küchenmesser seiner Oma hielt, zitterte. Die 57-jährige Ladeninhaberin rief nach ihrem Hund, einem Boxer, der sofort neben ihr stand. Dann packte sie den eher kleinen und schmächtigen Mann energisch am Arm und schüttelte ihn. Er sank zu Boden.

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