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Förster: „Es wird gefährlicher, in den Wald zu gehen“

Gefahr durch tote Bäume: Straßen im Enzkreis werden gesperrt

Normalerweise muss der Birkenfelder und Engelsbrander Förster Fabian Kuhr nur einzelne Bäume am Straßenrand fällen. Der Klimawandel fordert nun mehr Einsatz. Eine Bestandsaufnahme vor arbeitsreichen Herbstferien.

Förster Fabian Kuhr erläutert die Zukunftsperspektiven des Waldes. Foto: Jürgen Müller

Es ist keine leichte Aufgabe, die Fabian Kuhr da hat. Für die Sicherheit im Wald muss der Förster des Reviers Birkenfeld/Engelsbrand sorgen. Ein paar Bäume hier und da entfernen, die zu nah an Straßen stehen. Das Problem ist nur: Es sind nicht nur „ein paar“.

Der gebürtige Bayer steht in einem Hain am Waldrand mit 160 Jahre alten Buchen. „Hier ist kein Baum gesund“, sagt er. Nur noch einmal zur Veranschaulichung: Als diese Bäume gepflanzt wurden, lag Kuhrs Heimat Öttingen noch in einem eigenständigen Staat, dem Königreich Bayern.

Nun gelingt dem Klimawandel und der anhaltenden Dürre, was nicht einmal die Fliegerbomben im Zweiten Weltkrieg geschafft haben: Die Buchen sterben. Die Schäden erkennt sogar der Laie: In den Baumkronen dünnen die Blätter aus, sind bereits rot oder gelb, die Rinde blättert ab. Und dass sich der Specht gerade besonders wohl zu fühlen scheint, ist auch ein schlechtes Zeichen - denn der hat es vor allem auf Baumschädlinge wie Käfer oder Pilze abgesehen, und die gibt es hier in Hülle und Fülle.

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