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Wetterumschwung hilft

Wasserknappheit: Lage im Enzkreis entspannt sich leicht

Die Trinkwasser-Lage in Teilen des Enzkreises hat sich etwas entspannt. Der Verbrauch im Bereich Mannenbach-Wasserversorgung ist unter den kritischen Wert gesunken. Die Verantwortlichen bleiben aber in Bereitschaft.

Wasserverbrauch reduzieren: Der Zweckverband Mannenbach-Wasserversorgung appelliert an die Verbraucher, auf ihren Wasserverbrauch zu achten und ihn nach Möglichkeit zu reduzieren. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Vermutlich hat der in dieser Form nicht erwartete Wetterumschwung geholfen. Nicht nur die Temperaturen gingen zurück, auch die Sonne zeigte sich in den letzten beiden Tagen deutlich seltener.

„Die Leute sind ja nicht auf einmal alle in den Urlaub weggefahren”, sagt Birkenfelds Bürgermeister Martin Steiner, der auch Verbandschef ist. Der Verbrauch habe sich von Werten um 100 Liter pro Sekunde auf 89 reduziert, erklärte er am Freitagmittag auf Anfrage dieser Redaktion.

Steiner und seine Kollegen im Verband hatten gewarnt, dass schon nächste Woche die Wassermenge gedrosselt werden müsste, wenn der Verbrauch bis Samstag nicht nach unten geht. Dieses Szenario droht nun nicht mehr akut.

„Wir sind aber natürlich weiter in Bereitschaft”, betont der Verbandsvorsitzende und appelliert nochmal an die Bevölkerung, Trinkwasser zu sparen. Als letztes Mittel behalte man sich weiter vor, etwa die Gemeinde Karlsbad, die auch über den Zweckverband Albgau versorgt wird, nicht mehr aus den eigenen Quellen zu bedienen.

Der Zweckverband Mannenbach versorgt die Gemeinden Dobel und Straubenhardt sowie die Ortsteile Neusatz und Rotensol der Stadt Bad Herrenalb vollständig und die Gemeinden Birkenfeld, Neuenbürg und Karlsbad teilweise mit Trinkwasser. Am Mittwoch hatte der Verband gewarnt, dass man auf einen Engpass zusteuere.

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