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Volt Pforzheim strebt in den Landtag

Europa-Partei will auch an der Enz durchstarten

In nur zwei Jahren hat Volt Deutschland einen Abgeordneten ins EU-Parlament geschickt und bei Kommunalwahlen auf sich aufmerksam gemacht. Nun hat der Pforzheimer Ableger seinen Direktkandidaten für die Landtagswahl gewählt. Auf dem Wahlzettel steht Markus Wiedermann damit aber noch nicht.

Neu in Pforzheims Parteienlandschaft: Tim Herrigel, Markus Wiedermann und Janina Walther (von links) wollen mit Volt durchstarten. Foto: Sebastian Kapp

Beinahe hätte Markus Wiedermann schon bei der Kommunalwahl 2019 seinen Hut in den Ring geworfen. Dass der 35-jährige Pforzheimer Physiotherapeut es damals nicht auf die Wahlzettel schaffte, lag an einem spezielle Problem.

„Ich wusste nicht, für wen. Da kannte ich Volt noch nicht“, sagt der Spitzenkandidat der jungen Europa-Partei für die Landtagswahl. Zumindest möchte Wiedermann das werden, und sogar gleich in beiden Wahlkreisen, die sich aus der Stadt Pforzheim und dem Enzkreis speisen.

Die Partei Volt wurde 2017 europaweit beziehungsweise 2018 in Deutschland gegründet und stand in Pforzheim bislang erst einmal auf dem Wahlzettel, bei der Europawahl 2019. Damals holte man in der Stadt 0,7 und im Enzkreis 0,5 Prozent der Stimmen. Da es auch deutschlandweit zu 0,7 Prozent reichte, konnte man gleich einen Abgeordneten nach Brüssel schicken.

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