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Betriebe vor Kundenansturm

Friseure in Pforzheim bereiten sich auf Ansturm vor

Die Friseure in Pforzheim hatten zuletzt am 5. Dezember geöffnet – aufgrund der „Hotspot-Regelung“ mussten sie schön früher schließen als in anderen Städten. Nach fast drei Monaten steht nun die Öffnung bevor. Doch der lange Lockdown hat nicht nur auf den Köpfen Spuren hinterlassen.

Sitzen statt Schnibbeln: Enzo Scarpello verharrt ungeduldig in seinem Salon in der Pforzheimer Bleichstraße. Fast drei Monate waren die Pforzheimer Friseure zum Nichtstun verdammt. Foto: Daniel Streib

Medusa? Das war doch diese attraktive Gorgonin, die im Zuge eines göttlichen Eifersuchtsdramas zu einem Monster mit Schlangenhaaren verwandelt wurde. Verglichen damit stehen die Kunden des Friseursalons Medusa nach Monate langem Lockdown noch gut da. Bei Medusa kam zum Schluss der Kopf ab, bei den Kunden bald endlich wieder die Haare.

Inhaber Enzo Scarpello sitzt in einem Frisierstuhl und blickt auf die üppigen Stuckornamente an der Decke. Er sagt: „Kunden und Mitarbeiter, wir sehnen alle den März herbei.“ Der gebürtige Italiener ist schon seit 20 Jahren als Friseur in Pforzheim selbstständig.

Mit einem siebenköpfigen Team, darunter zwei Auszubildenden, bietet er normalerweise das ganze Spektrum von der Tönung bis zur Gala-Hochsteckfrisur an. Doch jetzt sind seine Kollegen in Kurzarbeit, der Azubis üben an Kunstköpfen und der Chef sitzt alleine im Salon und koordiniert Terminwünsche.

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