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„40 Tage für das Leben“

Gebetsverbot? Warum diese Abtreibungsgegnerin die Stadt Pforzheim verklagt

Pavica Vojnović will Schwangere vor Unheil bewahren. Weil sie nicht direkt an einer Beratungsstelle in Pforzheim demonstrieren darf, sieht sie ein „Gebetsverbot“. Die Aktivistin klagt gegen die Stadt mit Unterstützung einer finanzkräftigen Organisation. Was steckt hinter der Gruppe „40 Tage für das Leben“?

Mit Blicken und Gebeten: Abtreibungsgegnerin Pavica Vojnović – hier beim Gebet in der Pforzheimer Herz-Jesu-Kirche – verklagt die Stadt Pforzheim. Foto: ADF International Media Relations

40 Tage für das Leben? Edith Münch muss erst durchatmen, dann sprudelt es aus ihr heraus. Sie berichtet von entnervten Kollegen und verängstigten Schwangeren in Notsituationen, von Spießrutenläufen und rechtlichen Fallstricken.

Und von der Unsicherheit, die jetzt wieder aufkommt. „40 Tage für das Leben“, das ist für Münch 40 Tage Ausnahmezustand. Sie sagt: „Diese Leute haben uns schon so viel Energie und Geld gekostet.“

Die christlich-fundamentalistische Bewegung „40 Tage für das Leben“ entstand 2004 in Texas. Aktivisten stehen unter anderem in der 40-tägigen Fastenzeit vor Abtreibungseinrichtungen und Beratungsstellen, um auf Besucherinnen einzuwirken. Ab Aschermittwoch soll es wieder losgehen.

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