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Wenn die Info im Fax hängen bleibt

Gesundheitsämter in Karlsruhe und Pforzheim bewerten Datenaustausch als gut: Familie fühlt sich allein gelassen

Fast zwei Wochen haben sie keine Nachricht vom Gesundheitsamt erhalten, berichtet eine Familie aus Bretten. Eine Erzieherin in der Kita, die ihre Kind besucht, war mit dem Coronavirus infiziert. Es lag wohl an der Form der Datenübermittlung.

Das Gesundheitsamt: Tag für Tag betreibt die Behörde einen immensen Aufwand, um Daten zur Kontaktverfolgung zu dokumentieren und mit anderen Behörden gegebenenfalls auszutauschen. Foto: René Ronge

Eine Erzieherin der Knittlinger Kita, die ihr kleines Kind betreut, sei positiv auf Corona getestet worden. Die Kita habe zügig reagiert und die Gruppe geschlossen, berichtet Melanie Walser.

Was die in Bretten lebende Familie aber irritierte: Fast zwei Wochen hätten sie keine Nachricht vom Gesundheitsamt erhalten. „Wir waren in der Lage vollkommen auf uns allein gestellt.“ Das für Knittlingen zuständige Gesundheitsamt Pforzheim-Enzkreis habe den Fall der Karlsruher Behörde gemeldet, per Fax, das offenbar nicht durch ging.

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