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Gegenmaßnahmen erschwert

Gesundheitsamt findet unklare Corona-Infektionswege in Pforzheim „bedenklich“

Wie sinnvoll sind eigentlich die landesweit geltenden Regeln, um die hohen Corona-Werte in Pforzheim zu senken? Die Infektionswege in der Stadt sind zu einem großen Teil unklar, zielgerichtetes präventives Handeln ist dadurch erschwert.

Im Dauereinsatz: Die stellvertretende Gesundheitsamtsleiterin Angelika Edwards kommt derzeit kaum zum Durchschnaufen. Unter anderem sind unklare Infektionswege ein Problem. Foto: Herbert Ehmann

Die unklaren Infektionswege des Coronavirus in Pforzheim bereiten dem Gesundheitsamt Sorgen. Wie berichtet kann nur noch höchstens jede fünfte Quelle nachvollzogen werden. „Natürlich ist das bedenklich“, sagt die stellvertretende Amtsleiterin Angelika Edwards dieser Redaktion. „Wir streben an, dass wir 100 Prozent der Infektionen zurückverfolgen können – oder zumindest in die Nähe dieses Wertes kommen.“ Denn nur wenn man die Ansteckungswege kenne, könne man entsprechend präventiv handeln, bestätigt die Expertin.

Im Umkehrschluss wäre also festzuhalten: Zielgerichtetes präventives Handeln ist zumindest erschwert. Insofern muss beim November-Lockdown, den die Politik verhängt hat und der unter anderem den Kultursektor und die Gastronomie betrifft, auch das Prinzip Hoffnung herrschen, dass man damit die hohen Fallzahlen sinnvoll bekämpft. Außerdem gilt landesweit bekanntlich eine Kontaktbeschränkung, es dürfen sich nur noch maximal zehn Personen aus höchstens zwei Haushalten treffen.

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