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Hauptlos vergeben

Hauptarbeiten an A8 bei Pforzheim können im September beginnen

Die Hauptarbeiten zum sechsstreifigen Ausbau der A8 bei Pforzheim können offenbar wie geplant Anfang September beginnen. Wie die zuständige Autobahn GmbH am Freitagmittag mitteilte, wurden das Hauptlos fristgerecht vergeben.

Viel los an der A8: Der sechsstreifige Ausbau im Enztal kommt. Foto: Archivfoto: Daniel Streib

Man habe den Zuschlag nach „eingehender formeller Prüfung und Wertung“ der eingegangenen Angebote vergangene Woche an die Firma Strabag erteilt. Das Hauptlos umfasst die Straßenbauarbeiten sowie die Arbeiten an den „wesentlichen Ingenieurbauwerken“.

Immer wieder war es bei dem Großprojekt zu größeren und kleineren Verzögerungen und Verteuerungen gekommen. Anfang des Jahres hatte die Autobahn GmbH des Bundes die Ausschreibungsfrist um sechs Wochen verlängert. Die interessierten Unternehmen hatten wegen der Pandemie um mehr Zeit für ihre Gebote ersucht.

Die Kalkulation eines so großen Projekts sei derzeit erschwert, hieß es damals zur Begründung. Diese sechs Wochen Verzögerung wurden damals auf die Bauzeit draufgeschlagen.

Jetzt muss die Autobahn Gesellschaft alles daran setzen, dass es im weiteren Verlauf der Bauarbeiten zu keinen weiteren Verzögerungen mehr kommt.
Gunther Krichbaum, Bundestagsabgeordneter (CDU)

Der Pforzheimer Bundestagsabgeordnete Gunther Krichbaum (CDU) aus dem Projektbegleitkreis kommentiert nun: „Es ist gut, dass nach den vielen Verzögerungen, bei der Ausschreibung für die Enztalquerung nun das Hauptlos vergeben wurde und es zu keinen weiteren Hindernissen beim Baustart zu kommen scheint. Jetzt muss die Autobahn Gesellschaft alles daran setzen, dass es im weiteren Verlauf der Bauarbeiten zu keinen weiteren Verzögerungen mehr kommt.“

Enztalquerung wird rund 340 Millionen Euro kosten

Die Enztalquerung ist das letzte vierstreifige Nadelöhr der A8 zwischen Karlsruhe und Stuttgart. Die gesamte Baumaßnahme umfasst neben dem Ausbau der A8 auf knapp fünf Kilometern auch den vierstreifigen Ausbau der B10 im Bereich der Anschlussstelle Pforzheim-Ost, den Umbau der Anschlussstelle Pforzheim-Ost mit leistungsfähigen Zufahrten, den Ersatzneubau mehrerer Brücken, die Reduzierung der charakteristischen Steigung sowie mehrere Lärmschutzbauten.

Kosten soll der Ausbau im schwierigen Gelände nach Verteuerungen gemäß aktuellem Plan insgesamt rund 340 Millionen Euro. Die Arbeiten sollen Ende 2026 abgeschlossen sein.

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