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Tendenz weiter steigend

Hohe Corona-Werte in Pforzheim: Woran liegt es?

Nur Heilbronn hat in Baden-Württemberg eine höhere Sieben-Tage-Inzidenz als Pforzheim. Einen Hotspot des Infektionsgeschehens gibt es nicht. Die Chefin des Gesundheitsamts hat eine andere Erklärung für die Werte.

Hohe Werte: Pforzheim ist besonders vom Anstieg der Corona-Inektionszahlen betroffen. Foto: Peter Sandbiller

Die Zahlen aus Pforzheim sind längst im landesweiten Spitzenbereich. In dieser Woche zeigt der Trend bei den Corona-Fallzahlen in der Stadt weiter nach oben. So kamen etwa am Dienstag 58 neue Fälle dazu, was die Stadt auf den bisherigen Spitzenwert von 190,5 in der Sieben-Tage-Inzidenz hievte. Nur Heilbronn hat ähnlich hohe Werte. Woran liegt es, dass Pforzheim solche Probleme hat? Erklärungen, die bisher taugten, fallen aktuell weg.

Klare Hotspots sind die einfachste Erklärung für hohe Fallzahlen in Stadt- und Landkreisen. Das Landesgesundheitsamt schreibt auf Anfrage dieser Redaktion: „Die 7-Tagesinzidenz (Fälle der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner) wird vor allem beeinflusst durch die Testhäufigkeit und das Auftreten von regionalen Ausbrüchen in ganz unterschiedlichen Settings.“

Das beste Beispiel aus der Nähe von Pforzheim stammt aus dem Frühjahr. Damals gab es einen größeren Ausbruch bei Müller-Fleisch in Birkenfeld. Dort hatte es am Ende weit mehr als 300 positive Tests gegeben. Daraus erklärte sich, warum die Zahlen im Enzkreis und auch in der Stadt stiegen.

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