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Nach Entscheidung in Berlin

In Pforzheim bleiben viele Fragen zum Wechselunterricht offen

Nach dem Willen von Kanzlerin und Ministerpräsidenten sollen in Corona-Hot-Spots Schulen nur noch halbe Klassen vor Ort unterrichten. Pforzheim ist ein solcher Hot-Spot. Doch wirklich klar ist kaum etwas - und Lehrer sehen technische Probleme.

Digitaler Unterricht: Lehrer Holger Metzger übt das aus der Corona-Quarantäne mit der 8. Klasse des Reuchlin-Gymnasiums schon einmal. Foto: Désirée Kirschler

Der Fehlschluss ist eine der gefährlichsten Fallen in der Diskussion. Und Pforzheim bietet sich einmal mehr als perfektes Beispiel an. Der Fehler geht so: In Städten, die eine Corona-Sieben-Tage-Inzidenz von 200 und mehr haben, soll es nach dem Wunsch von Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten an den Schulen zu Wechselunterricht kommen.

Pforzheim ist eine Stadt mit einer solchen Inzidenz von über 200. Was bedeutet das also für die Pforzheimer Schulen? Jedenfalls nicht das, was man meinen möchte.

Zwar hatte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) noch am Mittwoch gegenüber dem SWR bekannt gegeben, es solle ab der 8. Klasse Wechselunterricht in besagten besonders betroffenen Städten geben. Aber wo und wie genau, das bleibt zunächst offen.

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