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200 Unfälle seit 2011

Kann ein Kreisverkehr den Pforzheimer Unfallschwerpunkt Zerrennerstraße entschärfen?

Viele Autofahrer haben ein mulmiges Gefühl, wenn sie in Pforzheim von der Goethestraße nach links in die Zerrennerstraße einbiegen wollen. Nicht ohne Grund, denn es kracht dort besonders häufig.

Unübersichtlich. An der Kreuzung Goethestraße/Zerrennerstraße passieren regelmäßig Unfälle. Gefährliche Situationen entstehen oft beim links abbiegen. Foto: Herbert Ehmann

Die Ampel ist nur kurz grün. Manchmal fällt die Grünphase für Linksabbieger aus der Goethestraße in die Zerrennerstraße sogar komplett aus. Immer wieder kracht es an dieser Kreuzung. Seit Jahren hat die Pforzheimer Polizei den Verkehrsknoten als einen von mehreren innerstädtischen Unfallschwerpunkten im Blick. Nur verbessert sich bisher nichts. Jetzt regt die FDP/FW/UB/LED-Fraktion an, dort einen Kreisverkehr einzurichten. Mit ihrem Antrag wird sich am kommenden Dienstag der Gemeinderat befassen.

Laut Unfallstatistik der Polizei hat es an dieser Kreuzung seit 2011 Stand jetzt insgesamt offiziell 195 mal gekracht. Dabei lag die Zahl der Unfälle in jedem einzelnen Jahr im zweistelligen Bereich. Mit elf waren es 2012 am wenigsten. 35 Mal und damit am häufigsten kam es 2014 zu Zusammenstößen. Bei allen Unfällen wurden jeweils mehrere Personen verletzt. 2020 sieht die Bilanz bei bisher sieben gemeldeten Unfällen scheinbar gut aus. Aber zum einen ist das Jahr noch nicht vorbei, zum anderen schlägt sich hier laut Polizei die Corona-Pandemie mit weniger Verkehr nieder.

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