Skip to main content

Wegen ähnlicher Vergehen vorbestraft

Missbrauch im Internet: 23-Jähriger aus dem Enzkreis muss sich vor Pforzheimer Amtsgericht verantworten

„Mir hat die schützende Hand links und rechts gefehlt“, begründet der Angeklagte sein Taten. Die Liste seiner Vergehen ist lang. Die Versuchung sei zu groß gewesen, so der 23-Jährige.

Vor dem Amtsgericht Pforzheim läuft der Prozess gegen einen 23-jährigen Mann aus dem westlichen Enzkreis. Foto: Uli Deck/dpa

„Fluch oder Segen“ – das Internet kann beides. Dessen dunkler Seite bedienen sich Sexualstraftäter. Die Hoffnung, in der Anonymität des Netzes nicht erwischt zu werden, soll einen 23-jährigen Mann aus dem westlichen Enzkreis schon mehrfach zur Jagd nach Opfern bei Facebook, Whatsapp und Instagram gebracht haben. Das jedenfalls wirft ihm die Staatsanwaltschaft vor.

Seine Opfer sollen junge Mädchen gewesen sein, die dem Mann zunächst auf den Leim gingen – und umgehend von ihm erpresst wurden, Nacktfotos und Masturbationsszenen zu schicken. Anfang dieses Jahres wurde der 23-Jährige bereits vor dem Pforzheimer Amtsgericht zu einer zweijährigen Freiheitsstrafe verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Nach der Verurteilung soll der Mann mit seiner Masche weitergemacht haben.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang