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FDP-Spitzenmann im Porträt

Nach City-Ost-Niederlage in Pforzheim: Rülke steht schwieriger Landtagswahlkampf bevor

Viele Gegner fürchten seine bissige Rhetorik. Andere spotten über den langjährigen Oppositionspolitiker als „den Geist, der stets verneint”. Als Stadtrat erlitt Hans-Ulrich Rülke bei der Innenstadtentwicklung in Pforzheim zuletzt eine herbe Niederlage. Was bedeutet das für den FDP-Spitzenkandidaten im kommenden Landtagswahlkampf?

Angriffslustig aber leicht angeschlagen: Hans-Ulrich Rülke, der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, hatte als Stadtrat in Pforzheim zuletzt herbe Niederlagen zu verkraften. Foto: Bernd Weissbrod/dpa

Unterkühlt, zynisch, distanziert. Die Hans-Ulrich Rülke zugeschrieben Wesenszüge sind oft wenig schmeichelhaft. Selten erlebt man auch einen anderen Rülke als den bekannt bissigen Oppositionellen im Stuttgarter Landtag und im Gemeinderat Pforzheim.

Ein strahlender Rülke ist etwa zu erleben, wenn er zu einem Vorlesetag an eine Schule kommt. Gerne liest der frühere Lehrer dann aus Astrid Lindgrens „Michel aus Lönneberga”. Über jenen Jungen also, der mit allerlei Streichen seinen Vater zur Weißglut treibt.

Rülke, der aus kleinbürgerlichen Verhältnissen stammt und seinen Vater als treuen SPD-Wähler beschreibt, ist mit 58 Jahren dem Buben-Alter zwar weit entrückt. Aber manchmal scheint bei ihm doch juvenile Freude aufzublitzen, wenn er eine Vaterfigur wie Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit einem verbalen Streich provozieren kann.

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