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Naloxon als Rettung

Nasenspray gegen den Drogentod: Pforzheimer Beratungsstelle schult Notfallhelfer

Zwölf Menschen sind im vergangenen Jahr in Pforzheim an einer Drogenüberdosis gestorben. Die Meisten hätten vermutlich gerettet werden können, wäre jemand dabei gewesen, der ihnen ein Nasenspray mit Naloxon verabreicht hätte.

Basiswissen zum Thema: Bei einer Schulung erläutern Sanitäter Dirk Möller und SozialarbeiterinTamimah Sharaf, was Ersthelfer beim Einsatz des Arzneimittels Naloxon beachten müssen. Foto: Petra Juhn

Ein Nasenspray kann Leben retten: Zumindest verbessern sich die Überlebenschancen für Drogenkonsumenten, die sich den „goldenen Schuss” gesetzt haben, wenn ihnen so schnell wie möglich das Notfallmedikament Naloxon verabreicht wird.

Im Pforzheimer Kontaktladen Loft, ein niederschwelliges Hilfsangebot der AG Drogen, bieten die Sozialarbeiterinnen Tamimah Sharaf und Petra Juhn Schulungen an, die Teilnehmer als Ersthelfer fit machen sollen. Fünf Frauen und Männer haben eine erste Schulung absolviert.

„Alle halten sich in der Szene auf”, berichtet Sharaf. Vier von ihnen sind oder waren selbst Konsumenten von Drogen. „Sie haben auch schon erlebt, wie jemand eine Überdosis genommen hat.” Dieser Personenkreis ist Zielgruppe des Projekts im Kampf gegen den Drogentod.

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