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Alternative Mobilität

Pforzheim schneidet bei Klimaschutzstudie schlecht ab

Dass Pforzheim die Mobilitätswende verschlafen hat, belegt der Statusbericht zum kommunalen Klimaschutz. Dabei ringt man längst um eine Besserung. Andere Arbeit an der Energiewende verrichtet Pforzheim dagegen vorbildlich.

Bemängelt: Die Zahl der Ladestationen für E-Autos in Pforzheim hinkt im Vergleich zum Landesschnitt hinterher. Selbst in Niefern-Öschelbronn gibt es laut Studie mehr. Foto: Roland Wacker

Die Stadt Pforzheim und der Enzkreis haben in Sachen Klimaschutz teilweise noch erheblichen Nachholbedarf im Vergleich zum Baden-Württemberg-Schnitt. Das geht aus einer Studie der kommunalen Klimaschutz- und Energieagentur (KEA) Baden-Württemberg sowie des Umweltministeriums hervor. Insbesondere im Bereich Mobilität belegen Pforzheim und Enzkreis hintere Plätze. Es gibt aber auch Positives.

Gerade im Punkt „Ladepunkte für Elektrofahrzeuge pro Einwohner“ sticht die Goldstadt mit einem Wert von weniger als 1,5 negativ heraus, während etwa Karlsruhe, Stuttgart und auch die Landkreise dazwischen das doppelte bis vierfache aufweisen können. Selbst für Niefern-Öschelbronn werden laut Grafik mit bis zu 40 Ladepunkten mehr angegeben als für die Kreisstadt daneben mit „bis zu zehn“. Bei der Zahl der E- und Hybrid-Autos nehmen Pforzheim und Enzkreis zwar einen ähnlich durchschnittlichen Platz wie auch Karlsruhe ein – doch bereits im benachbarten Kreis Böblingen und in Stuttgart ist der Wert fast doppelt so hoch – pro Einwohner.

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