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„40 Tage für das Leben“

Abtreibungsgegner beginnen in Pforzheim mit Aktionen - Mast kritisiert Strobl

Mit der Fastenzeit beginnen in Pforzheim Aktionen der Gruppe „40 Tage für das Leben“. Wie nahe die Abtreibungsgegner dabei Schwangeren in Konfliktsituationen kommen sollten, beschäftigt Politik und Justiz. Innenminister Thomas Strobl (CDU) steht in der Kritik.

Rückzugsort: Hinter den Kalksteinmauern der Pforzheimer Herz-Jesu-Kirche findet dieses Jahr ein Großteil der Aktionen von „40 Tage für das Leben“ statt. Demos vor einer Schwangerschaftsberatungseinrichtung sind den Aktivisten verboten. Foto: Daniel Streib

An diesem Aschermittwoch beginnt für die christlichen Gemeinden in Pforzheim die 40-tägige Fastenzeit. In Anlehnung daran startet in der Herz-Jesu-Kirche eine weitere Aktion. „40 Tage für das Leben“ heißt eine Gruppierung von Abtreibungsgegnern, die sich nach eigenen Angaben bis Ostern montags bis freitags in der Kirche am Metzelgraben zum Gebet trifft.

An Samstagen und Sonntagen sind zudem „Gebets-Kundgebungen“ an der Kreuzung Östliche/Parkstraße vorgesehen. Noch lieber hätten die Abtreibungsgegner zwar die 40 Tage vor der Pforzheimer Niederlassung von Pro Familia verbracht. Doch das hat die Stadt Pforzheim bereits 2019 untersagt.

Ein Verwaltungssprecher bestätigt auf Anfrage: „Die Anmelder halten sich an die seinerzeitigen Auflagen, die Mahnwachen außerhalb der Öffnungszeiten von Pro Familia beziehungsweise außerhalb einer Sichtbeziehung zu Pro Familia, soweit die Mahnwachen während der Öffnungszeiten stattfinden sollten, abzuhalten.“

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