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Ist Denkmalschutz eine Zumutung?

Alte Papierfabrik in Pforzheim: Jetzt sprechen die Gerichte

Mit Industrie-Lofts versucht das Regierungspräsidium Karlsruhe der Fabrik in Dillweißsteins eine Zukunft zu geben. Eigentlich. Investor Bernhard Rieser schlägt aus. Er lässt jetzt das Verwaltungsgericht in Karlsruhe klären, ob Denkmalschutz eine Zumutung ist.

Dillweißensteiner Wahrzeichen: In der 2001 geschlossenen und 2011 zwangsversteigerten Papierfabrik arbeiteten vor 20 Jahren noch 125 Männer und Frauen. Mancher davon hatte dort auch eine Wohnung. Foto: Herbert Ehmann

Ein hoher Schornstein gehört zum Wahrzeichen der Industriegeschichte in Dillweißenstein. Jeder sieht ihn, der über die Hirsauer Straße, B 456, an der Nagold entlang fährt.

Noch, muss hinzugefügt werden. Denn Eigentümer Bernhard Rieser will nicht mehr länger zuschauen, wie sich der umliegende Wald seinen Besitz zurückerobert. Der Chef der Arcus-Klinik klagt gegen denkmalschutzrechtliche Verfügungen der Stadt Pforzheim. Er will bauen.

Zehn Jahre ist es her, dass Rieser zum ersten Mal öffentlich über seine Pläne für die Industriebrache spricht. Wenige Tage zuvor hat er im Sommer 2011 bei der Zwangsversteigerung der fünf Hektar mit allem Drum und Dran den Zuschlag bekommen.

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