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Mehr als 17.600 Menschen starben

Bombenangriff auf Pforzheim vor 76 Jahren: Feuersturm über der Stadt

Als die Bomben auf Pforzheim niederprasselten war die heute 89-jährige Elisabeth Giek nicht in der Stadt. Sonst wäre sie vermutlich mit ihrer Mutter und den beiden jüngeren Brüdern ums Leben gekommen. Sie bewahrte aber die Notizen ihrer Tante auf.

Zeitzeugin: Elisabeth Giek hat den Tag der Zerstörung zwar nicht selbst miterlebt, aber ihre Tante, deren Aufzeichnungen sie bewahrt hat. Foto: Herbert Ehmann

„Wir standen vor dem Haus und sahen den glühend roten Himmel“, erinnert sich Elisabeth Giek an den Abend, als in ihrer Heimatstadt binnen weniger Minuten weit mehr als 17.600 Menschen ums Leben kamen.

„Wir dachten, dass es irgendwo brannte“, berichtet die 89-Jährige. Dass das Pforzheim war, ahnte niemand. Sie war damals 13 Jahre alt und lebte von ihrer Familie getrennt auf einem Bauernhof in Schonach im Schwarzwald.

Anfang Januar 1945 war sie mit rund 40 weiteren Mädchen der Hildaschule im Zuge der „Kinderlandverschickung“ Richtung Triberg gebracht worden. Das hat Elisabeth Giek das Leben gerettet.

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