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Komplizierte Verteilungslogistik

Biontech kommt in die Praxen: Warum Hausärzte beim Start in Pforzheim unterschiedlich viel Corona-Impfstoff bekommen

Hausarzt Christian Schmidt aus Remchingen ist einer von vielen Hausärzten, die kommende Woche mit dem Impfen beginnen. Wie viele es genau sind, kann derzeit niemand sagen. Den Medizinern geht alles nicht schnell genug.

In Vorfreude auf die Spritze: Christian Schmidt kann kommende Woche 72 Patienten in Remchingen und Pforzheim impfen. Für ihn ist das eine „sehr positive“ Nachricht. Dabei wäre noch deutlich mehr möglich. Foto: Roland Wacker

Christian Schmidt bekommt das Lächeln nicht aus dem Gesicht. 72 Impfdosen gegen das Coronavirus erhält der Hausarzt aus Remchingen am Dienstag, der zugleich die Portalpraxis am Pforzheimer Heliosklinikum betreut. „Das ist mehr, als wir erwartet haben“, erklärt er. „Jetzt freuen wir uns erst einmal, dass wir 18 Menschen mehr impfen können.“

Deutschlandweit etwa 20 Impfdosen pro Arzt

Geplant war das nicht. Rund eine Million Impfdosen hat der Bund für die Hausärzte in der kommenden Woche vorgesehen. Bei 50.000 Hausärzten deutschlandweit sind das etwa 20 pro Arzt. Da zum Team von Schmidt drei Ärzte zählen, ging er entsprechend von 54 Dosen aus – ein Fläschchen reicht für sechs Dosen. „Ich habe einfach 100 bestellt und geschaut, was passiert.“

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