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Drei Vorstellungen geplant

Das Kommunale Kino zu Gast im Gasometer in Pforzheim

Zu Beginn der Herbstferien wird das Kommunale Kino in spektakulärem Ambiente wieder drei Vorstellungen geben, die sich vor allem an die Familie richten.

Wolfgang Trautz, Sarah Münzer und Timo Gerstel (von links) freuen sich bereits auf das Kinoerlebnis im Gasometer. Foto: Stefan Friedrich

Wenn das Kommunale Kino (Koki) mit Projektor und Leinwand nach draußen geht, dann gerne in außergewöhnliche Locations, die einen Brückenschlag zwischen Filmvergnügen und Örtlichkeit bieten. In diesem Sinne waren sie vor vier Jahren erstmals auch im Gasometer zu Gast. Das hat allen Beteiligten so viel Spaß bereitet, dass sie das seither regelmäßig wiederholen.

Ende Oktober ist es wieder soweit, pünktlich zu Beginn der Herbstferien. Dann werden in drei Vorstellungen zwei Filme für Kinder und Erwachsene gezeigt, die schon jetzt zwei Dinge versprechen: gute Unterhaltung einerseits, aber auch ein spektakuläres Ambiente andererseits. Die fünf mal vier Meter große Leinwand wird wieder am Besucherturm im Gasometer angebracht sein. Sie wird bereits am Abend vorher aufgehängt, wenn es keinen Publikumsbetrieb gibt.

„Wir sind ja Wiederholungstäter hier am Ort“, betont Timo Gerstel vom Koki-Team im Rahmen eines Pressegesprächs am Mittwochnachmittag. „Wenn ein Kino zum mittlerweile schon vierten Mal zur gleichen Stelle geht, dann ist das ein Zeichen dafür, dass die Umgebung stimmt und dass es die Leute sehr gut annehmen an dieser Stelle.“

Filmauswahl passend zum Great Barrier Reef

Das mag auch an der Konzeption liegen: man versucht beispielsweise, familiengerechte Filme mitzubringen, die thematisch zur jeweils laufenden Ausstellung passen. Ben Hur oder Asterix und Obelix seien in diesem Sinne gerade bei den Kindern und Jugendlichen „ein mega Erfolg“ gewesen, als im Gasometer die Ausstellung über Rom lief, erzählt Gerstel. Das will das Koki-Team nun wiederholen, indem es bei seinem erneuten Gastspiel im Gasometer Ende Oktober auf zwei Filme setzt, die natürlich perfekt zum Great Barrier Reef passen, in das die Besucher derzeit eintauchen können.

Zum einen wird das „Findet Nemo“ sein, ein Animationsfilm, der nicht alleine die jüngsten Besucher in den Bann zieht, wenn sie mit dem Vater des kleinen Clownfischs mitfiebern, wie der sich auf die gefährliche Suche nach seinem verloren gegangenen Sohn machen muss. Das besondere daran: der Film wird in der früheren 35-Millimeter-Analog-Projektion gezeigt.

Überraschungserfolg „Best of“ kehrt zurück

Die Vorführung soll auch durch pädagogische Elemente ergänzt werden, „indem wir den Kindern vorher ein bisschen zeigen, wie Kino früher mal funktioniert hat“, so Gerstel. Auch Wolfgang Trautz, zuständig für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit beim Gasometer, begrüßt diese Filmwahl. „Wir haben bei uns im Gasometer ja sowieso ganz viele Nemos“, sagt er. „Für die vielen Kinder, die wir im Familienprogramm haben, ist es immer das größte Hobby, wenn sie diese Nemos zählen können.“

Zum zweiten Mal dabei hat das Koki zudem die vier besten Filme der vergangenen sieben Jahre „International Ocean Film“ mit spektakulären Meeresaufnahmen von hawaiianischer Surf-Action über den Gesang der Wale bis zu einem knallharten Segelwettkampf. Beim letzten Mal sei dieses Best of ein „völliger Überraschungserfolg“ gewesen, verrät Gerstel. „Deshalb war es uns völlig klar, dass wir das hier noch einmal zeigen wollen.“

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