Skip to main content

A8-Ausbau zwischen Karlsbad und Pforzheim

Der Ausbau der A8: Die Pfinztalbrücke ist das prominenteste Bauwerk

„Stau auf der A8“ - das ist der Verkehrsfunk an fast jedem Tag. So haben es viele Autofahrer im Kopf, die auf der Autobahn zwischen Karlsruhe und Stuttgart unterwegs sind. Und doch ist mit den Jahren vieles besser geworden. Ein Rückblick auf Bau und Ausbau der A8.
4 Minuten
4 Minuten

Eine Autobahn mit Kopfsteinpflaster? Quatsch, gibt es nicht. Gab es aber. Noch bis 1959 sind die Autofahrer auf der A8 bei Pforzheim auf der Fahrbahn unterwegs, wie sie der Reichsarbeitsdienst der Nationalsozialisten vor Ausbruch des Krieges 20 Jahre zuvor fertiggestellt hatte.

Hans Mitschelen aus Wurmberg hat eine vage Erinnerung daran. „Das war dort, wo es zur heutigen Raststätte hinauf geht“, sagt der 85-Jährige, der 1955 den Führerschein gemacht hat. Die Verkehrsmenge damals? Es war vollkommen ungefährlich, als Fußgänger die Autobahn zu überqueren. „Es waren wenige Autos, und die fuhren auch nicht sonderlich schnell“, sagt Mitschelen schmunzelnd.

Heute ist die A8 eine leistungsstarke Autobahn, die in den vergangenen 30 Jahren zwischen Karlsruhe und Stuttgart durchgehend modernisiert und fast lückenlos auf drei Fahrspuren pro Richtungsfahrbahn ausgebaut wurde. 150.000 Autofahrer sind täglich auf diesem Abschnitt zügig unterwegs. Nur auf dem kurzen Abschnitt zwischen Pforzheim-Nord und -Ost werden sie aber noch etwas ausgebremst und in den kommenden Jahren wohl öfter im Stau stecken. Im Osten der Goldstadt liegen nämlich die letzten vierspurigen Kilometer. Vorbereitende Arbeiten für die Verbreiterung der Trasse, die das Enztal quert, haben begonnen.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang