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Ausgangssperre ab 21 Uhr

Eine Stunde mehr Zeit: Trotzdem wirkt Pforzheim ab 20 Uhr ziemlich verwaist

Von „entspannt die Situation“ bis „ist mir egal“ reichen die Reaktionen der Menschen in Pforzheim auf die spätere Ausgangssperre. Auch der Handel reagiert ganz unterschiedlich.

Einkaufen bis kurz vor knapp: Während einige Drogerie- und Supermärkte die möglichen Öffnungszeiten ausreizen, verlängerten andere sie nur etwas nach hinten. Die meisten Supermarktgänge bleiben am späten Abend nahezu leer. Foto: Harald Bott

Verschlossene Türen und emsige Einkäufer: Nachdem das Verwaltungsgericht Mannheim die nächtliche Ausgangssperre zum Donnerstag, 11. Februar 2021, aufgehoben hat, hofften viele darauf, dass sich das Leben langsam wieder normalisiert.

Doch Fehlanzeige: Außer einer kleinen Verkürzung der Ausgangssperre um eine Stunde auf jetzt 21 bis 5 Uhr bleibt zunächst alles beim Alten. Doch wie reagieren Bürger und Einzelhandel auf die kleine Lockerung? Ein Blick in die Gänge und auf die Parkplätze der einzelnen Handelsketten am Donnerstagabend bot unterschiedliche Szenarien.

Bei Aldi waren bisher die Filialen bis 19.30 Uhr geöffnet. Aufgrund der verkürzten Ausgangssperre erweiterte der Discounter die Öffnungszeiten auf 20 Uhr. Bei Norma bleibt es vorläufig wie bisher bei einer Schließung um 20 Uhr. Auch bei Kaufland am Mühlkanal herrschte kurz vor acht Uhr in der Parkgarage gähnende Leere. Vereinzelt schob noch ein letzter Kunde einen Einkaufswagen den Rollsteg herab. Am Eingang waren keine Kunden-Informationen über die Regelung der Öffnungszeiten während der Ausgangssperre zu finden.

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