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Drehleiter im Einsatz

Großeinsatz an Haus in Pforzheimer City: Sorge um Kinder in Wohnung

In Pforzheim hat am Mittwochmorgen ein Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr stattgefunden. Grund: Ein kleines Kind auf dem Sims eines geöffneten Fensters im oberen Stockwerk eines Wohnhauses.

Kinder in Gefahr? Ein Feuerwehrmann am Mittwochmorgen auf einer Drehleiter an einem Gebäude in der Pforzheimer Leopoldstraße. Foto: Daniel Streib

An einem Wohngebäude an der Kreuzung von Leopoldstraße und Zerrennerstraße in Pforzheim kam es am Mittwochmorgen zu einem größeren Einsatz von Kräften der Berufsfeuerwehr Pforzheim und Beamten des Polizeipräsidiums Pforzheim. Zudem waren Rettungskräfte des Roten Kreuzes und eine Notärztin vor Ort.

Kleinkind klettert auf Fenstersims in Pforzheimer Wohnhaus

Passanten schlugen am Mittwochmorgen gegen 9.40 Uhr Alarm. Augenzeugen berichten, wie Kinder an einem Fenster in einem oberen Stockwerk des Gebäudes Anlass zu Sorge bereitet hätten.

Eine Polizeisprecherin bestätigte auf Anfrage zunächst lediglich, dass die Sicherheit von Kindern in einer Wohnung der Grund für den Auftrieb gewesen sei.

Zum Einsatz kamen neben drei Streifenwagen der Polizei auch mehrere Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr Pforzheim, darunter eine Drehleiter, die gegen 10 Uhr mitten in der Leopoldstraße positioniert wurde.

Ein Feuerwehrmann wurde mit der Drehleiter auf Höhe eines Wohnungsfensters gehievt. Unterdessen betraten Polizeibeamte die Wohnung durch das Treppenhaus.

Polizei: Beamte von Einsatz in Pforzheim emotional mitgenommen

Wie eine Polizeisprecherin erklärte, waren zwei kleine Kinder im Alter von zwei und drei Jahren für kurze Zeit alleine in einem Zimmer. Dabei öffnete eines der Kinder das Fenster und saß auf dem Sims des geöffneten Fensters.

„Das haben unsere Kollegen von der Streife selbst gesehen“, erklärte die Sprecherin. Die Beamten seien emotional sehr mitgenommen gewesen. Es sei zu befürchten gewesen, dass das Kind herunterfällt.

Zum Glück besann sich das Kind und verließ das Fenster nach ein paar Minuten wieder. Da war der Einsatz bereits angelaufen. „Glücklicherweise ist nichts passiert. Den Kindern geht es gut. Die Mutter hat einen ordentlichen Schreck bekommen“, so hieß es beim Präsidium.

Dass die Familie für die Kosten des Einsatzes aufkommen muss, sei wohl nicht wahrscheinlich, da es sich nicht um einen mutwillig herbeigeführten Einsatz gehandelt habe.

Durch die Einsatzfahrzeuge in der Zerrennerstraße und in der Leopoldstraße kam es kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen in dem Bereich. Gegen 10.30 Uhr war der Einsatz, der einige schaulustige Passanten angezogen hatte, wieder beendet.

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