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Großeinsatz der Feuerwehr

Großes Feuer in der Bleichstraße von Pforzheim

Dachstuhlbrand in der Bleichstraße von Pforzheim: In der eng bebauten Innenstadtlage schlugen die Flammen am Freitagabend lichterloh aus dem Gebälk eines Mehrfamilienhauses.

Meterhohe Flammen: Der Brand in der Bleichstraße ist weithin sichtbar. Foto: Uwe Hölzer

Beim Eintreffen der Feuerwehr schlagen die Flammen aus den Fenstern des Mehrfamilienhauses mitten in Pforzheim: Ein heftiger Dachstuhlbrand in der Bleichstraße hat am Freitagabend für viel Aufsehen gesorgt. Zahlreiche Schaulustige standen am Sedanplatz. Die Warn-App Nina schlug an, für weite Teile des Stadtgebiets gebe es eine Geruchsbelästigung. Fenster und Türen solle man am besten geschlossen halten.

Laut Polizei war es gegen 20.15 Uhr in der fünften Etage des Mehrfamilienhauses am Sedanplatz aus noch ungeklärter Ursache zu dem Wohnungsbrand gekommen. Eine halbe Stunde später hatte die Feuerwehr das Feuer gelöscht. Eine Bewohnerin des Gebäudes wurde laut Feuerwehr mit einer leichten Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Neben der ausgebrannten Wohnung ist auch die Nebenwohnung unbewohnbar geworden, der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 200.000 Euro, so schreiben Polizei und Feuerwehr.

52-Jähriger festgenommen

Eine Person wurde festgenommen. Am Samstag teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit, dass sich nach den ersten Ermittlungen in der Nacht lediglich der Verdacht einer fahrlässigen Brandstiftung begründen lasse. Der 52-jährige Tatverdächtige sei wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

Am Sonntag teilte die Polizei mit, dass der Mann dem Haftrichter vorgeführt wurde und in Untersuchungshaft gekommen sei. Die kriminaltechnischen Untersuchungen habe den Verdacht erhärtet, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde. Auf Grund dieser Erkenntnisse erwirkte die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen den Mann. Ein Motiv des Beschuldigten sei Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Brand nach 30 Minuten gelöscht

Um 20.15 Uhr waren viele Anrufe in der Integrierten Leitstelle eingegangen, die den Brand mit extremer Rauchentwicklung meldeten. Wegen der starken Rauchentwicklung und Flammenbildung forderten die ersten Einsatzkräfte vor Ort weitere Kollegen und eine zweite Drehleiter an.

Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen des Brands auf weitere Wohnungen durch Brandbekämpfung im Innenangriff mit schwerem Atemschutz. Zeitgleich wurde die Dachhaut per Löschangriff von außen über eine Drehleiter gekühlt. Nach 30 Minuten war der Brand gelöscht. Die Nachlöscharbeiten sowie die Kontrolle auf Glutnester im Dachstuhl dauerten bis 23 Uhr.



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