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Übergabe am 21. Oktober

Ehemaliges Impfzentrum: CfR Pforzheim ab nächster Woche wieder in St.-Maur-Halle

Die Eissportler des 1. CfR Pforzheim kehren in der kommenden Woche wieder in ihre Heimstätte, die St.-Maur-Halle, zurück. Nach Angaben der Stadt liegt der Rückbau des Kreisimpfzentrums zur Eishalle sogar vor dem Zeitplan.

Nichts übrig: Das Kreisimpfzentrum in der Pforzheimer St.-Maur-Halle ist komplett abgebaut. Die ersten Vorbereitungen für den Eishallenbetrieb laufen bereits wieder. Foto: Tobias Nuffer

Wie geplant kann die Eissportabteilung des 1. CfR Pforzheim in der kommenden Woche in ihre Heimstätte, die St.-Maur-Halle, zurückkehren.

Auf Nachfrage dieser Redaktion bestätigt die Stadt Pforzheim, dass der Umbau des bis zum 30. September in der Halle betriebenen Kreisimpfzentrums zurück zur Eishalle sehr gut voranschreite.

Die Arbeiten seien im Zeitplan und alle Geräte des Impfzentrums bereits abgeholt. Am Freitag erfolgten die Endreinigungsarbeiten der Fläche. Mit dem Montieren der Banden soll am Samstag fortgefahren werden. Demnach kann die Übergabe an den Eigentümer, das Parkhotel, am 21. Oktober wie vorgesehen stattfinden.

Bestimmte Vorbereitungen für den Eissport seien bereits früher möglich. So könne die Stadt unter anderem bereits die nötige Vorkühlung des Bodens ermöglichen.

Bisons ohne Alternative

„Wir sind froh, wenn es wieder los geht“, so Eissportabteilungsleiter Tobias Nuffer vom 1. CfR im Gespräch mit dieser Redaktion. Die vergangene Zeit ohne Eisfläche sei für alle im Verein schwierig gewesen.

Er betont erneut, wie wichtig es für den Verein ist, möglichst zeitnah die Vorbereitungen für die kommende Eislaufsaison in der eigenen Halle zu starten.

Dazu zähle nicht nur, die Kühlanlage einzuschalten, sondern auch den Regelbetrieb vorzubereiten. „Spätestens in der Woche vom 25. Oktober müssen wir aufs Eis.“

Eine Alternative hat der Verein nicht. Für den Trainingsbetrieb wichen die Bisons zwischenzeitlich nach Bad Liebenzell aus und trugen ihre Spiele in der Fremde aus.

Zum ersten Heimspiel der Saison für die Landesligamannschaft am 31. Oktober muss die heimische Spielstätte der Pforzheimer Eishockeyspieler jedoch wieder verfügbar sein. Sechs Tage später startet auch die Regionalliga-Mannschaft der Bisons, nach zuvor sieben Auswärtsspielen, zu Hause in die Saison.

Hierzu steht der Verein gemeinsam mit der Stadt und dem Eigentümer in Gesprächen mit Fachfirmen, um die Aufbauzeit der Eisfläche zu verkürzen, erzählt Nuffer.

Das Eis besteht aus mehreren Schichten, die nach und nach aufgetragen werden und anschließend festfrieren müssen. Ende September schätzte er die Zeit dafür auf mindestens vier bis fünf Tage.

Frage nach zukünftigem Betreiber

Spannend bleibt die Frage, wer die Eishalle zukünftig als Betreiber führen wird. Johannes Schweizer, Ansprechpartner bei der Betreibergesellschaft der Parkhotel Pforzheim GmbH, hält sich auf Anfrage der Redaktion bedeckt. Er verweist auf eine offizielle Pressemitteilung in der kommenden Woche, in der alle Fragen beantwortet werden sollen.

Abteilungsleiter Tobias Nuffer vom 1. CfR dagegen gibt sich nicht ganz so geheimnisvoll. Er deutet zumindest an, dass eine Entscheidung bei der Frage gefallen sei. Genaueres lässt aber auch er sich nicht entlocken.

Als mögliche Kandidaten galten neben dem vorherigen Verantwortlichen José Afonso unter anderem auch die Eissportabteilung des CfR selbst.

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